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Das Anerkennungsgesetz ist wichtig für Niedersachsen

29.03.201717:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Das Anerkennungsgesetz ist wichtig für Niedersachsen
Sozialministerin Rundt fördert berufliche Anerkennung in Niedersachsen
Sozialministerin Rundt fördert berufliche Anerkennung in Niedersachsen

(openPR) Am 1. April jährt sich das Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes zum fünften Mal. Das IQ Netzwerk und das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gaben den Medien Einblicke in das Anerkennungsverfahren im Rahmen einer Pressefahrt am 28. März in Hannover.



[Hannover] Fünf ausländische Fachkräfte aus vier verschiedenen Ländern stellten sich heute in Hannover den Fragen der ein Dutzend Journalistinnen und Journalisten, die sich auf Einladung des IQ Netzwerkes Niedersachsen und des Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung erstmals zu einer Pressefahrt versammelt hatten. Anlass dazu gaben die Anerkennungsgesetze des Bundes und der Länder, die vor fünf Jahren in Kraft traten. Die IHK Hannover, das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft und das Institut für Berufliche Bildung brachten als Netzwerkpartner ihre Erfahrungen und Fachleute mit ein.

„Unser Auftrag ist es, Anerkennung und Integration in Niedersachsen weiter voranzubringen. Unverzichtbar dafür sind die Medien als unabhängige Partner im Dialog mit der Öffent-lichkeit. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Sozialministerium haben wir daher Jour-nalistinnen und Journalisten eingeladen, berufliche Anerkennung und Integration aus nächster Nähe zu erleben“, erklärte Harm Wurthmann zur Idee der Pressefahrt, Geschäftsführer der RKW Nord GmbH und Verantwortlicher des IQ Netzwerkes Niedersachsen. Seit 2011 hat das IQ Netzwerk Niedersachsen über 13.500 ausländische Fachkräfte aus mehr als 150 Ländern im Anerkennungsverfahren begleitet und auf qualifikationsgerechte Jobs vorbereitet. Darum sei das Anerkennungsgesetz wichtig für Niedersachsen, so Harm Wurthmann.

Die etwa 6-stündige Tour konzentrierte sich auf die Region Hannover, beispielhaft für die landesweit 14 Beratungsstellen des IQ Netzwerkes Niedersachsen. Das Programm reichte von der Erstberatung bis zur betrieblichen Integration. „Die Wege der beruflichen Anerken-nung und Integration sind so einzigartig wie die Menschen, die sie gehen. Nationalität und Aufenthaltsstatus spielen dabei übrigens keine Rolle. Was zählt, sind berufliche Abschlüsse“, erklärte Katrin Köhne den Medienvertretern, die stellvertretende Projektkoordi-natorin des IQ Landesnetzwerkes Niedersachsen.

Höhepunkte des Programms waren die Überreichung eines Anerkennungsbescheides und das Treffen der Niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt mit den teilnehmenden Fachkräften, einer Lehrerin und einer Buchhalterin aus dem Iran und Ingenieuren aus Griechenland, der Ukraine und Syrien. Die Ministerin hob hervor: „Die Anerkennung von Kompetenzen, die im Ausland erlangt worden sind, war längst überfällig und gehört für mich zu einer umfassenden Migrations- und Teilhabepolitik dazu. Migrantinnen und Migranten mit abgeschlossener Berufsausbildung sollen ihre Kenntnisse und Erfahrungen in den hiesigen Arbeitsmarkt einbringen können. Sie sollen Tätigkeiten finden, die ihren Qualifikationen entsprechen.“

Ministerin Rundt und Journalisten erhielten auch direkte Einblicke in die betriebliche Integration. Athanasios Kallinis zeigte seine Arbeitswelt bei der ILFA Feinstleiter GmbH, einem High-Tech-Unternehmen in Hannover, der letzten Station der Pressefahrt. Nach seiner Migration und beruflichen Anerkennung in Deutschland fand der studierte Maschinenbauer aus Griechenland hier seinen Traumjob als Ingenieur und ist inzwischen voll integriert. Für seinen Chef Christian Georg Behrendt sei er „wie ein Geschenk“, und Athanasios Kallinis fügte einen Appell an alle Anerkennungssuchenden hinzu: „Traut euch ran an die mittelständischen Unternehmen! Dort wird gesucht, dort seid ihr willkommen, dort kann man sich gut entwickeln.“

„Für zugewanderte Menschen ist die berufliche Anerkennung häufig der entscheidende Schritt in den Arbeitsmarkt – und damit zu ihrer gesellschaftlichen Teilhabe und Integration“, erklärte Sozialministerin Rundt. „Da ist es enorm wichtig, dass wir sie mit guten Beratungs- und Qualifizierungsangeboten unterstützen. Niedersachsen braucht Fachkräfte – da können uns die Zuwanderinnen und Zuwanderer sehr helfen! Ich freue mich, dass in Nie-dersachsen im Jahr 2015 mehr als 2.600 Anträge auf Anerkennung beruflicher Qualifikation gestellt wurden, so viele wie nie seit Einführung der Anerkennungsgesetze vor fünf Jahren. In über 60 Prozent der Anträge konnte die volle berufliche Anerkennung ausgesprochen und den Zugewanderten der Weg in den Arbeitsmarkt geebnet werden“, so Rundt weiter. „Das zeigt, welch großartiges Potenzial die Migrantinnen und Migranten für Niedersachsen bedeuten.“

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