(openPR) Aufbau und Förderung regionaler Fachkräftenetzwerke werden einen neuen Handlungsschwerpunkt im Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ) bilden. Sie werden mit Blick auf den sich deutlich abzeichnenden Fachkräftebedarf für die deutsche Volkswirtschaft immer wichtiger werden.
[Berlin] Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" verfolgt das Ziel, die Arbeitsmarktintegration erwachsener Fachkräfte mit Migrationshintergrund zu verbessern. Seit 2005 werden entsprechende Konzepte, Instrumente und Handlungsempfehlungen entwickelt und erprobt. Ein Schwerpunkt der laufenden Förderperiode ist es, die Umsetzung des Anerkennungsgesetzes des Bundes durch Qualifizierungen für Migrantinnen und Migranten sowie Beratungs-, Informations- und Schulungsangebote flächendeckend zu begleiten.
Das Förderprogramm IQ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit umgesetzt. Die Finanzierung des Programms erfolgt mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie des Europäischen Sozialfonds. In der kommenden Förderrunde werden die Ergebnisse der bisherigen Förderrunden genutzt. Beispielsweise wird es weiterhin eine Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung gehen. Die Qualifizierungsmodule werden weitgehend erhalten bleiben. Hier ist es nach den Pilotprojekten der letzten Förderrunde das Ziel, die erfolgreich erprobten Modelle in allen Bundesländern einzuführen und für Teilnehmende anzubieten – die Modelle also in die Fläche und ins Laufen zu bringen.
In der nächsten Förderphase 2019 bis 2022 wird der Aufbau regionaler Fachkräf-tenetzwerke einen neuen Handlungsschwerpunkt bilden, um die Integration zugewanderter Fachkräfte auch strukturell nachhaltig voranzubringen. Auch die im IQ Programm 2018 als Modell entwickelte Eigenmarke "Faire Integration" wird in der zweiten Förderrunde weiter erprobt.
weiterführende Informationen: https://www.netzwerk-iq.de/foerderprogramm-iq/bekanntmachung.html









