(openPR) 20x „SPANNUNGEN“:
Das Kammermusikfest SPANNUNGEN in Heimbach/Eifel mit dem Motto „Mainly Dvorák“
• Zum 20x öffnet das innogy-Wasserkraftwerk für die Künstler
• Junge Bühne im RWE-Kraftwerk: Konzert zum Mitmachen für Schüler aus der Region
• Der estnische Komponist Erkki-Sven Tüür als „artist in residence“
Köln / Düren, 28.3.2017
Zum 20x öffnet sich 2017 das große Jugendstil-Eingangstor des innogy-Wasserkraftwerks Heimbach für die Musik, für das Kammermusikfest SPANNUNGEN. Dieses prominente Ereignis trägt auch das ungewöhnliche Motto MAINLY DVORÁK. Das hat nicht nur damit zu tun, daß das allererste Stück beim ersten Fest ein Werk von Antonín Dvorák war, sondern auch damit, daß der tschechische Komponist ein sehr umfangreiches Œuvre für Kammermusik hinterließ, daß für alle Musiker stets eine Freude ist, gespielt zu werden. In jedem der 10 Konzerte zwischen dem 18. und 25. Juni wird mindestens ein Werk des Tschechen erklingen.
20x Kammermusikfest Spannungen, 20x Aufregung, Anspannung, Sorgen und Zweifel, aber auch überschäumende Freude, Gelöstheit und Erfüllung. Beim ersten zaghaften Versuch im Jahr 1998 hatten die Initiatoren niemals zu glauben gewagt, dass aus ihrer Idee, ein Kammermusikfest in der Eifel zu etablieren, einmal eine solche Erfolgsgeschichte werden könnte. Tatsächlich waren seitdem mehr als 300 Künstler in Heimbach zu Gast, 19 Stipendien wurden vergeben und 19 Auftragskompositionen uraufgeführt. Begeisternde Konzertabende und beeindruckende Künstlerpersönlichkeiten werden uns für immer in Erinnerung bleiben.
Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, ist in diesem Jahr zum sechsten Mal Schirmherrin des Festivals: „Ich gratuliere den Organisatoren zu einem tollen Programm. Den Musikerinnen und Musikern wünsche ich den verdienten Applaus, den Zuhörerinnen und Zuhörern wünsche ich viel Vergnügen in einer der idyllischsten Ecken der Nordeifel.“
Lars Vogt, der künstlerische Direktor des Festivals, und seine diesjährigen 32 eingeladenen weltweit bekannten Solistenfreunde haben ein Programm zusammengestellt, das wieder einmal die Einmaligkeit des Festivals beweist. Neben Antonín Dvorák finden sich viele Überraschungen bis hin zu einer Kammermusikbesetzung von Gustav Mahlers erster Sinfonie - stets nach dem alles überlagernden Motto des musikalischen Leiters: „Wir möchten Werke spielen, die wir im täglichen Musikleben nicht spielen können.“
Das Programm zum 20x bricht mit der Tradition der sogenannten Vorspann-Konzerte. Den inoffiziellen Start macht das Kölner Kammerorchester unter der Leitung von Lars Vogt mit Dvoráks Cellokonzert (Solist: Gustav Rivinius) und Schumanns „Frühlingssinfonie“. Ab Sonntag, 18. Juni beginnt das Fest 2017 mit dem offiziellen Programmteil. 10 Konzerte füllen die Festivalwoche, zusammen mit dem Nachtkonzert am Freitag und der Sonntagsmatinee am letzten Tag, plus dem Jugendkonzert am Donnerstagmorgen 10h.
Ohne einen „composer in Residence“ kein Festival, könnte man schon beinahe sagen. 2017 kommt der estnische Komponist Erkki-Sven Tüür (*1959) mit dem Auftragswerk „Lichttürme“ für Violine, Violoncello und Klavier, nebst anderen Werken.
Natürlich schmücken auch Werke von Ravel, Piazzolla, Poulenc, Tschaikowsky, Bach, Mozart und Beethoven die verschiedenen Programme. Das Freitag-Nachtkonzert trägt wiederholt den Titel „Encore – Surprise – Zugabe“ – es gibt so viele kleine Kostbarkeiten in der Musik, die in einem eineinhalb stündigen Marathon von den Spannungen-Solisten feilgeboten werden. Alle Konzerte werden wie gewohnt vom Medienpartner Deutschlandfunk im Laufe der folgenden Monate bis 26. März 2018 ausgestrahlt.
Bei einem Werkstattkonzert (22. Juni) werden auch in diesem Jahr die mitwirkenden Musiker ein interaktives Projekt mit rund 550 Schülern aus der Region veranstalten, um den jungen Menschen die klassische Musik nahe zu bringen. Außerdem werden im Rahmen einer Kooperation mit dem Schulprojekt „Rhapsody in school“ Spannungen-Künstler in die regionalen Schulen gehen.
Seit 19 Jahren zeichnet RWE in Form ihrer neuen Tochtergesellschaft innogy SE wieder als Hauptsponsor des Kammermusikfests für das kulturelle Highlight der Region.
Der Vorsitzende des Kunstfördervereins Kreis Düren und des Arbeitskreises „Spannungen“, Dr. Hans-Joachim Güttler: „ Wir sind sehr dankbar, daß wir auch in diesem Jahr das Kraftwerk wieder als „unseren“ Konzertsaal öffnen können, Dank der Hilfe des Hauptsponsors innogy. Wer hätte zu Beginn 1998 gedacht, daß wir zum das Festival verkünden und gemeinsam mit dem Hauptsponsor Innogy die große Welt der Klassik-Solisten in die Eifel und die wunderschöne Natur einladen können. Das motiviert die Region und alle Sponsoren und Helfer."
Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr der innogy, sagt: „Es freut uns außerordentlich, dass wir als Hauptsponsor nun schon zum zwanzigsten Mal vor der außergewöhnlichen Kulisse unseres Wasserkraftwerks Heimbach bekannte Künstler und talentierte Newcomer sehen und hören. Wir haben von den Organisatoren des Festivals erfahren dürfen, wie wichtig die besondere Kulisse unseres über 100 Jahre alten Jugendstilkraftwerks für den Erfolg des Festivals ist.“
Das wohl schönste Wasserkraftwerk Deutschlands, das 1905 in Betrieb genommen wurde, ist vielfach Ziel für Architekturinteressierte und Freunde historischer Bauten. Die Turbinenhalle, in der heute durch moderne Technik Wasserkraft in Strom umgewandelt wird, bietet dabei den reiz- und spannungsvollen Kontrast zur klassischen Musik. Eingebettet in die Eifel-Landschaft, stellen die Veranstaltungen einen gelungenen Vierklang aus Musik, Architektur, Natur und Technik dar.












