(openPR) Wenn wir heute über Personal- oder Unternehmensplanung lesen, spielen Daten und Fakten aus dem Controlling immer noch die maßgebliche Rolle. Was der einzelne Mitarbeiter, der Mensch also und dessen Wissen wert sind, wird nirgends dokumentiert oder hinterfragt. Dabei sind es die individuellen Kompetenzen, die einen Betrieb stark und wettbewerbsfähig machen. Über- oder Unterforderung am Arbeitsplatz werden vom Controller nicht gesehen und können so auch nicht in diverse Bewertungen einfließen genau wie eine mögliche innere Kündigung.
Andreas Jochim aus dem bayerischen Hofstetten ist seit rund 25 Jahren mit diesen Fragen vertraut und weiß als Change Manager, welche Faktoren im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung zum Erfolg führen. Er beobachtet in erster Linie die Zusammenhänge zwischen der Personalleitung, dem Controlling und dem, was man gemeinhin als Humankapital bezeichnet. „Gerade in den Zeiten des demografischen Wandels und des immer schlimmer werdenden Fachkräftemangels machen sich die Verantwortlichen noch zu wenig Gedanken um den Wert, der in den Köpfen der Mitarbeiter steckt“, sagt der Experte, der nicht nur Firmen berät, sondern auch in Verbänden und Kammern sein Wissen weitergibt. Er hinterfragt die gesamte Arbeitsgesundheit, eine mögliche Demotivation oder auch Depression bis zum drohenden Burnout. „Viele Vorgesetzte haben keine Ahnung, wie es um ihre Mitarbeiter wirklich bestellt ist und wo die Ursachen für die häufigen und für den Betrieb teuren Ausfalltage zu suchen sind“, moniert er immer wieder. Er wird in seiner Annahme von den Fachleuten unterstützt, die längst ein Umdenken fordern. Wissen und individuelle Fähigkeiten müssen neu bewertet werden, weil nur Menschen Unternehmenswerte schaffen.
Jochim nutzt als Wirtschaftsingenieur Software-Tools, um den Unternehmern mehr oder weniger schwarz auf weiß zu zeigen, wie die Mitarbeiterpotentiale zu erkennen und zu bewerten sind. Seiner Meinung nach kann so eine betriebswirtschaftliche Transparenz geschaffen werden, aber auch eine sichere Personalplanung und nicht zuletzt ein optimaler Mitarbeitereinsatz. Für die Verantwortlichen im Personalbereich ergeben sich so leicht verständliche Werkzeuge, um Mitarbeiter und Teams zu entwickeln, zu fördern und weiterzubringen.












