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Biwer: „Im Partytrubel wird Taschendiebstahl nicht bemerkt“

22.02.201717:07 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) WEISSER RING warnt zur Karnevals- und Fastnachtszeit: Auch junge Menschen werden in Clubs und Diskotheken Opfer von Taschendieben

Auch junge Menschen, die zur Karnevals- und Faschingszeit in Clubs und Diskotheken unterwegs sind und feiern, geraten ins Visier von Taschendieben. Davor warnt der WEISSE RING, Deutschlands größte Hilfsorganisation für Opfer von Kriminalität. „Taschendiebstahl wird im Partytrubel oft nicht bemerkt“, sagt Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS. In der Menschenmenge herrsche ausgelassene Feierstimmung. Beim Feiern, Trinken und Tanzen seien die jungen Partygänger abgelenkt. Dies spiele Tätern in die Hände. „Ein kurz auf dem Bartresen abgelegter Geldbeutel, ein teures Smartphone, das aus der Gesäßtasche der Jeans herausschaut oder eine offene Handtasche – das alles sind für Taschendiebe gute Gelegenheiten, zuzugreifen“, so Biwer.


Häufig seien Diebe auch in Gruppen unterwegs und gut organisiert, warnt die Bundesgeschäftsführerin. Eine gängige Masche sei zum Beispiel, dass einer der Diebe das ausgemachte Opfer ablenke, während es die anderen unbemerkt bestehlen. Eine nachträgliche Identifizierung der Täter ist für Opfer oft schwierig. Denn zur Karnevals- und Fastnachtszeit sind viele verkleidet. Täter können sich dies zunutze machen, um unerkannt zu bleiben.
Laut aktuellen Daten der Polizei ist Taschendiebstahl nach wie vor ein Problem. Den Angaben zufolge lag die Aufklärungsquote in diesem Bereich im Jahr 2015 bei nur rund 6,4 Prozent. Der durch Taschendiebstahl entstandene Schaden belief sich hingegen 2015 auf rund 50,8 Millionen Euro. Auch der WEISSE RING betreut immer wieder Menschen, die Opfer von Diebstahl und Raub geworden sind: 2016 registrierte der WEISSE RING insgesamt 890 Personen, die sich nach einem Diebstahl und Taschendiebstahl an den Verein wandten und materiell betreut wurden. Im Bereich Handtaschenraub waren es 63 Personen. Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf Fälle, bei denen der WEISSE RING materielle Hilfe leistete. Die Anzahl der ehrenamtlichen Hilfeleistungen wie Trost spenden und bei Behördengängen begleiten ist bedeutend höher, wird aber vom WEISSEN RING statistisch nicht erfasst.
Bundesgeschäftsführerin Biwer rät jungen Partybesuchern, auch in Feierstimmung aufmerksam zu bleiben und sich von umstehenden und das Gespräch suchenden Fremden nicht ablenken zu lassen. Nicht unbedingt benötigte Zahlungsmittel wie EC- oder Kreditkarten sollten zu Hause gelassen und nicht zu viel Bargeld mitgenommen werden. Wichtig ist auch, Wertsachen und Ausweisdokumente im Club oder in der Diskothek nah am Körper zu tragen. Taschen, Mäntel und Jacken sollten nicht unbeaufsichtigt gelassen, sondern an der Garderobe abgegeben werden. Nach Bemerken eines Diebstahls sollte sofort der Club- oder Diskothekenbetreiber informiert sowie die Polizei verständigt werden.
Wer Opfer eines Diebstahls geworden ist, findet beim WEISSEN RING Hilfe: Die rund 3.200 ehrenamtlichen, professionell ausgebildeten Mitarbeiter leisten Trost und Beistand und begleiten bei Gängen zur Polizei oder zu Behörden. Darüber hinaus vermitteln sie schnell und unkompliziert materielle Hilfen, unterstützen beim Beantragen von Entschädigungsleistungen oder nehmen ihre Lotsenfunktion wahr, um im Hilfenetzwerk des WEISSEN RINGS weiterzuvermitteln. Das Opfer-Telefon des WEISSEN RINGS ist unter der bundesweiten und kostenlosen Rufnummer 116 006 an allen sieben Wochentagen von 7 bis 22 Uhr erreichbar. Darüber hinaus hat der WEISSE RING im Sommer 2016 eine Onlineberatung eingerichtet, um einen weiteren, anonymen Zugang zu seinen Hilfen zu schaffen.

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