(openPR) 06.12.2012. Taschendiebstahl ist meistens organisierte Kriminalität. Die Kriminalstatistik für 2011 meldet 120.790 angezeigte Diebstähle, Tendenz steigend. Bevorzugte Tummelplätze der Diebe sind vor allem Bahnhöfe, öffentliche Verkehrsmittel, Kaufhäuser, das Dicht-an-Dicht in den vorweihnachtlichen Fußgängerzonen, und natürlich auf Weihnachtsmärkten. Dem Einfallsreichtum der Langfinger sind keine Grenzen gesetzt.
Leider schlendern noch immer sehr viele Käufer und Besucher zu unbedarft durch das Gedrängel. Siegfried Karle, Präsident der Verbraucherorganisation GELD UND VERBRAUCHER e.V. (GVI) warnt nachdrücklich vor zu viel Leichtsinn: „Tragen Sie Ihre Handtaschen stets geschlossen mit der Verschlussklappe zum Körper, Rucksäcke beispielsweise können unbemerkt mit einem Messer aufgetrennt werden. Lassen Sie Ihre Kreditkarten zu Hause und nehmen Sie nicht zu viel Bargeld mit auf Ihren Bummel“.
Wenn es trotz aller Wachsamkeit zu einem Diebstahl kommt, zahlt unter Umständen die Hausratversicherung. Jedoch nur, wenn der Geldbeutel oder andere Wertgegenstände unter Gewaltanwendung bzw. Gewaltandrohung gestohlen wurden, so Siegfried Karle, weiter.
Weitere Tipps und Hinweise zum Schutz vor Taschendiebstahl finden Sie im Internet unter www.geldundverbraucher.de - Rubrik „Gratis“.


