(openPR) Düsseldorf, 20.07.2006
Der Druck von Bürgerinitiativen und Politikern auf die Deutsche Telekom AG wächst, weil viele Haushalte in Stadtrandlagen und ländlichen Gebieten nach wie vor von jeglichem DSL-Zugang ausgeschlossen sind. Die Kritiker werfen dem Bonner Unternehmen vor, einerseits mit Hochdruck den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes VDSL zu betreiben, andererseits jedoch die Entwicklung des herkömmlichen DSL-Netzes zu vernachlässigen. Das berichtet aktuell der Brachendienst 'markt intern'-Telekommunikation/Düsseldorf.
Ein Breitband-Zugang habe sich zu einem bedeutenden Standortfaktor entwickelt und das Fehlen eines DSL-Anschlusses könne eine negative Investitionsentscheidung herbeiführen, so der Tenor von Politikern auf regionaler, Landes- und Bundesebene, die sich jüngst mit Beschwerden an die Telekom gewandt haben.
Der Erfolg solcher Initiativen ist jedoch gering. Zwar versichert die Telekom regelmäßig, den Ausbau von Breitband-Zugängen in ländlichen Gebieten weiter voranzutreiben, doch wirtschaftliche Interessen sprechen gegen diese öffentlichen Ankündigungen. Denn während die Telekom bei herkömmlichen ADSL-Anschlüssen dem Wettbewerb konkurrierender Anbieter ausgesetzt ist, strebt sie mit Unterstützung der Bundesregierung beim neuen, schnelleren VDSL zumindest auf Zeit eine monopolartige Stellung an.
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Christoph Bach
Chefredakteur 'markt intern'-Telekommunikation
Tel.: 0211/66 98 151
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