(openPR) Hochrangiger diplomatischer Besuch aus Angola in Amberg: Der Generalkonsul und seine engsten Vertrauten verschafften sich am Samstag einen persönlichen Einblick in das neuartige Konzept des Oberpfälzer Start-up Unternehmens - für die beste und nachhaltige Energieversorgung Afrikas.
Oberpfalz. Ein Konzept, dass jegliche Verlustwärme auf clevere Art und Weise in Energie umwandelt? Die nachhaltige Lösung für die Zukunft? Energie 5.0: Entstanden und entwickelt wurde diese Innovation in der Oberpfalz – und ist demnächst auch „daheim“ in Afrika.
Know-how „live“ erleben
Der Zweck des Besuches war die umfassende Information und der Einblick „vor Ort“ in das völlig neuartige Energiekonzept, dass von einem Oberpfälzer Start-up-Unternehmen entwickelt wurde. Bei der intelligenten Lösung wird aus jeglicher industrieller, öffentlicher und/oder privaten Verlustwärme elektrische Energie erzeugt.
Der Vorteil: Die Energie steht völlig betriebskostenfrei zur Verfügung. Im Auftrag werden nun die ersten Prototypen in Amberg bei der Firma PROBATEC AG gefertigt. Dort wird auch in Kürze die erste Pilotanlage ihren praktischen Einsatz finden.
Ein Energiekonzept mit Mehrwert
Ziel der Anlage ist es, Strom zu produzieren – und zwar aus bereits schon einmal bezahlter Verlustenergie. Damit wird zum einen der Energiebedarf drastisch gesenkt und zum anderen die Umwelt entlastet. Auf den Punkt gebracht? Der erzeugte Strom steht somit kostenfrei zur Verfügung und es kommt deutlich weniger Kühlung zum Einsatz.
Effiziente Lösung auch für Afrika
Eine weitere Intension dieser völlig neuartigen Energieerzeugung ist, dass die kompakten Anlagen in ruralen Gegenden einsetzbar sind - vor allem in den Entwicklungsländern. Genau dies war der Grund für den hochrangigen Besuch aus der Republik Angola am vergangenen Samstag. Generalkonsul Manuel Adão Domingos besichtigte und prüfte mit seinem persönlichen Experten-Team zwei Anlagen in Kümmersbruck und Amberg. Beim anschließenden Meeting im Hotel „Drahthammer Schlö?l“ Amberg wurde schließlich „Nägel mit Köpfen gemacht“: „Vor Ort“ bestätigte Generalkonsul Manuel Adão Domingos den Auftrag eines ersten Prototypen, der exakt auf eine Familieneinheit in Angola zugeschnitten werden soll. Ausblick: Durch modulare Erweiterung soll diese Einheit für Schulen, Krankenhäuser und kleine Unternehmen vor allem in den ländlichen Gebieten Afrikas eingesetzt werden. Darüber hinaus wurden auch weitere, praktische Einsatzmöglichkeiten erörtert. Schritt für Schritt: Für dieses Jahr sind 10 - 30 Einheiten für Angola geplant. „Dabei liegt der Fokus 2017 klar auf dem privaten und schulischen Sektor“, erklärt Ing. Albert Mobo aus Kamerun.
Zurück in der Oberpfalz. Bereits im April soll die erste Anlage in Deutschland abgenommen und anschließend nach Angola geliefert werden. „Ziel ist es aber, die Anlagen direkt in Angola zu fertigen“, erklärt Dieter Vetter, Geschäftsführer „e.inPower5 GmbH“ und Entwickler des innovativen Energiekonzeptes.
Das Oberpfälzer Start-up, das noch nicht einmal seinen endgültigen Namen festgelegt hat, operiert derzeit unter dem Arbeitstitel „e.inPower5 GmbH“ („e“ steht für „energy“ und „e-hoch-5“ für „expert, environment, economy, education & ethics“). In Kürze wird sich das Unternehmen auch in der südlichen Oberpfalz ansiedeln.











