(openPR) Nicht erst seit der WM wissen wir, dass es nicht nur am Mittelmeer, sondern auch in Deutschland heiß hergehen kann. Das aber leider nicht nur auf dem Spielfeld, sondern leider auch in den Wohnungen. Besonders in den Städten mit ihrer dichten Bebauung werden leicht Innenraumtemperaturen von über 30 Grad erreicht, weil die Gebäude über Nacht nicht mehr ausreichend abkühlen können. Die Folge: Erhebliche Belastungen des Kreislaufs. Betroffen sind hier vor allem Kinder und ältere Menschen.
Der RDM Bezirksverband Düsseldorf e.V. rät, hier durch geschicktes Lüften dem schlimmsten Hitzestau entgegenzuwirken. So sollte man nur in den Morgenstunden oder nachts lüften, wenn die Luft noch kühl ist.
„Viele Menschen öffnen auch tagsüber die Fenster und lassen so drückende Warmluft in die Wohnung. Ist die Wohnung aber erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Raumtemperaturen wieder auf ein erträgliches Maß zu senken“, erläutert Jörg Schnorrenberger, Vorsitzender des Bezirksverbandes Düsseldorf des RDM. „Auch Elektrogeräte wie Lampen oder Computer tragen zur Erwärmung bei und sollten daher bei sommerlichen Temperaturen mit Bedacht eingeschaltet werden.“
Schon mit kleinen Veränderungen an Fassaden oder Fenstern lassen sich erstaunliche Verbesserungen bei der Bekämpfung der Sommerhitze erzielen. Die beste Möglichkeit, die Hitze vom Haus fernzuhalten, sind außen angebrachte Sonnenschutz-Einrichtungen wie Markisen, Jalousien oder auch Roll- oder Klappläden.
„Außen angebrachte Markisen oder Jalousien haben den Vorteil, die Sonnenstrahlen zu reflektieren, bevor sie das Fenster erreichen und den Innenraum aufheizen können“, erklärt Schnorrenberger. „Wenn die Außenflächen der Rollos oder Jalousien hell beschichtet sind, können sie die Sonneneinstrahlung um gut 75 Prozent reduzieren.“
In jedem Fall sollte der Schutz hell oder beschichtet sein - ist er für die Außenseite gedacht, am besten mit Metall. Auf diese Weise wird das Licht am besten reflektiert.
Wo eine Außenlösung nicht möglich ist, hilft auch ein Blendschutz im Innenraum. Helle und beschichtete Jalousien auf der Innenseite der Fenster können die Sonneneinstrahlung immerhin noch um rund 25 Prozent reduzieren. Auch getönte oder beschichtete Sonnenschutzscheiben an Südfenstern helfen dabei, einen Teil der Wärmeeinstrahlung abzuhalten.
Klimageräte sind eine verlockende Möglichkeit, für eine angenehm kühle Brise in den heimischen vier Wänden zu sorgen. Allerdings sollte nach Möglichkeit auf den Einsatz von Kompakt-Klimageräten verzichtet werden, da diese sehr viel Strom verbrauchen und ein recht hohes Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen.
„Ein Gebäude mit guter Dämmung oder solidem Mauerwerk ist im Sommer immer kühler, als schlecht oder gar nicht gedämmtes Haus. Der Vorteil einer guten Dämmung liegt auf der Hand. Das Gebäude wird nicht nur im Sommer kühl gehalten, sondern hält im Winter auch besser die Wärme im Haus“, beschreibt Jörg Schnorrenberger die Vorzüge einer guten Dämmung.
Wie es um die Dämmung des Hauses und damit zu einem großen Teil auch um die Nebenkosten, die berüchtigte „zweite Miete“ bestellt ist, können Mieter zukünftig leichter in Erfahrung bringen. Noch in diesem Jahr soll die Energieeinsparungsverordnung 2006 verabschiedet werden, die jeden Gebäudeeigentümer dazu verpflichtet, bei Verkauf oder bei Mieterwechsel einen so genannten Gebäude-Energiepass vorzulegen. Ein solcher Energiepass enthält grundlegende Aussagen über den Energieverbrauch des Gebäudes und hilft dabei, die Höhe der zukünftigen Energie- bzw. Nebenkosten abzuschätzen.
„Während heute jeder Autobesitzer peinlich genau auf den Benzinverbrauch seines Fahrzeugs achtet und es auch beim Kauf von Kühlschränken etc. längst üblich ist, auf den Energieverbrauch zu achten, gab es solche Informationen für Häuser bisher nicht“, berichtet Schnorrenberger. „In Zukunft kann nun aber jeder Käufer oder Mieter aus einem Gebäude-Energiepass den ‚Verbrauch’ des Hauses ablesen.“
Wer ein Haus kauft oder eine Wohnung mietet, hat dann künftig das Recht, sich vor Abschluss eines Kauf- bzw. Mietvertrags per Energiepass von der Energiebilanz des Gebäudes zu überzeugen. Der Mieter kann so Wohnungen vor Bezug vergleichen und die Auswirkung auf die Nebenkosten.
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