(openPR) Bei der aktuellen Vogelgrippen Epidemie handelt es sich um den als A(H5N8) bezeichnete Virus. Dieser ist eine Mutation der in vergangenen Jahren bereits des Öfteren aufgetretenen Vogelgrippe. Dieser ist bisher nicht für den Menschen gefährlich, es ist noch kein Mensch mit einer Ansteckung beobachtet worden. Auch waren bei vorherigen Epidemien direkte Ansteckungen vom Tier zum Menschen in unserem Kulturkreis eher ausgeschlossen. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist deutlich wahrscheinlicher, beim A(H5N8) aber bisher auch nicht bekannt.
Mittlerweile ist der A(H5N8) Virus in 16 europäischen Staaten aufgetreten. Da dieser Virus hauptsächlich Wildvögel, genau genommen Wasservögeln befällt, ist eine Eindämmung innerhalb eines Verwaltungsbezirkes technisch unmöglich. So wurden an Wildvöglen nur verendete Wasservögel und vereinzelte Bussarde und Möwen positiv getestet. Bei letzteren handelt es sich um Aasfresser, welche sich höchst wahrscheinlich über infizierte Futtertiere angesteckt haben. Eine Ausbreitung auf einen gesamten Bestand ist in der freien Natur bisher nicht beobachtet worden. Da bisher nicht bekannt ist, welche Vogelarten noch das A(H5N8) Virus tragen und nicht verenden, läuft die Epidemie unter den Wildvöglen weiter in unverminderter Geschwindigkeit ab. Einige Institute befürchten, dass die Totfunde derzeit nur die Spitze des Eisberges sind, andere tiermedizinischen Fakultäten spekulieren, dass es sich um einige alte, kranke Tiere handelt, welche nun verenden. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser Virus schon länger existiert, bisher nur nie nachgewiesen wurde, da nicht jede tot am See gefundene Ente mikrobiologisch Untersucht wird.
Als Virusträger gelten weiterhin die sich in der Inkubationszeit befindlichen Tiere sowie die symptomlos infizierten Wildtiere. Ihre Zahl kann nicht bestimmt werden, da man nicht alle offensichtlich gesunden Tier testen kann.
Eine Gefahr für Zuchtbetriebe geht größtenteils von der indirekten Gefahr der Kontaminationsverschleppung aus. Ein verendeter Wildvogel, welcher von einem Säugetier, beispielsweise einem Fuchs, teilweise gefressen und der übrige Kadaver verschleppt wird, kann einen großes Gebiet kontaminieren. Hier können nun die Vieren durch die Schuhsohlen in den Mastbetrieb eingebracht werden und das Vieh in dem Stall infizieren.
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