(openPR) Wenn alles zu viel wird . . .
Das Streben nach Gewinn und Anerkennung, der Druck von oben und ein steigendes Konkurrenz- und Profit-Denken: Das und mehr sind heute die Ursachen, dass immer mehr Menschen ausgebrannt sind und „Burn Out“ fast zum Selbstverständnis wurde.
Die Gleichung ist immer dieselbe: Wer dem Druck nicht standhält, wer das Tempo nicht mehr schafft, wird ausgesondert und fällt durchs Raster.
Und die Anzahl derer, die sich in dem Hamsterrad kaputt machen, steigt ständig. Statistiken melden erschreckende Zahlen: Fast jeder zwanzigste Erwerbstätige war im vergangenen Jahr aufgrund psychischer Leiden krank. Inzwischen reden wir von mehr als neun Millionen Deutschen, die vom Burn Out betroffen sind.
Iris Blisner, eine erfahrene Therapeutin mit einer eigenen Praxis im oberbayerischen Peißenberg, bringt es auf den Punkt und sagt: „Wir dürfen das Arbeitsumfeld nicht separiert betrachten vom privaten Bereich des Menschen und sollten uns von früheren wohlgemeinten Ratschlägen verabschieden“.
Sie meint damit, dass ein „weniger arbeiten“ allein nicht ausreicht, um die Psyche und den Menschen insgesamt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Vielmehr vertraut sie bei ihren eigenen Patienten, aber zunehmend auch bei ihren Workshops in den Unternehmen, auf die ihrer Meinung nach entscheidenden Elemente für eine „Lebens-Balance“: Ernährung, Bewegung und Entspannung. Die Expertin schwimmt damit zwar ein wenig gegen den Strom der „Work Life Balance“-Anbieter, tut das aber bewusst, um einen Dialog anzuschieben.
„Wir müssen vernetzter denken und handeln. Es hilft wenig, wenn man nach einer anstrengenden Woche sozusagen als Ausgleich mal wieder eine progressive Muskelentspannung einplant und sich auf den Fernsehsessel freut, bevor es am Montag im alten Trott weitergeht“ – so Iris Blisner kürzlich mahnend vor Führungskräften eines mittelständischen
Unternehmens.
Die ganzheitliche Vorgehensweise, ein Plan, der konsequent auch umgesetzt wird und das Überwinden mehrerer inneren Schweinehunde sind ihrer Meinung nach die Grundlage für ein Entkommen aus dem Hamsterrad. Dass es ohne Coaching und externe Hilfe nicht immer geht, zeigen die Anfragen nicht nur aus dem privaten Umfeld, sondern insbesondere auch die Anforderungen aus Firmen und Verbänden.
Denn die wissen inzwischen auch, was ein Mitarbeiter, der wegen körperlicher, seelischer oder mentaler Erkrankung ausfällt, kostet.













