(openPR) Jeder vierte Bundesbürger leidet in den Wintermonaten unter mehr oder weniger starken Beeinträchtigungen. Kaum Sonne, kurze Tage, sinkende Temperaturen, Nebelschwaden und dick vermummte Gestalten schleichen umher: Tage grau in grau.
Mancher verfällt dann sogar in eine depressive Phase.
Das sagt auch Iris Hauth, die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, die sich dabei auf mehrere Studien
verlassen kann. Ihrer Meinung nach sind es mehr als fünf Prozent der Bevölkerung, darunter mehr Frauen als Männer, die saisonal leiden und die nicht selten auch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen.
Auch Iris Blisner, eine erfahrene Therapeutin aus dem
oberbayerischen Peißenberg stimmt zu: „Es sind nicht nur die depressiven Phasen, die es zu überwinden gilt, sondern auch die Begleitumstände sind zu beachten wie Heißhunger auf Süßes oder Abgeschlagenheit.
Auch beobachten wir ein höheres Schlafbedürfnis“.
Es fehlt das Licht, die Sonne, die unsere Lebensfreude
und unsere Vitalenergie aktiviert.
Die Expertin hat in ihrer Vitalpraxis spezielle Behandlungen vorgesehen, die dazu beitragen, auch in den dunklen Wochen des Jahres Vitalität
und Lebensenergie zu erhalten.
„Ich rate meinen Klienten, sich jeden Tag mindestens eine halbe Stunde lang an der frischen Luft aufzuhalten und sich zu bewegen“, sagt Blisner, die aber
auch weiß, dass es mit der Bewegung allein nicht getan ist – gerade bei älteren Menschen, die im Winter kaum das Haus oder die Wohnung verlassen.
Der „Winterblues“ ist aber nicht nur im privaten Umfeld zu spüren, sondern insbesondere auch am Arbeitsplatz. Nach den Angaben der Peißenberger Therapeutin sinkt die Arbeitsleistung mit der Zahl der Sonnenstunden.
Im Rahmen ihrer Ansätze beim Betrieblichen
Gesundheitsmanagement achtet sie demzufolge auch auf eine ausreichende Beleuchtung am Schreibtisch oder an der Werkbank.
Sie verweist unter anderem auf die Möglichkeit der Lichttherapie-Lampen.
Die tragen dazu bei, die langen Phasen der Dunkelheit besser zu überstehen. Am Ende stehen für Blisner die Ausgeglichenheit und die innere Stabilität als Ziel.
„Wir müssen uns immer wieder auch mit einer
lebensbejahenden Grundeinstellung beschäftigen, die Kraft aus den positiven Dingen schöpfen, das fängt bei unseren Gedanken an, aus der Familie und dem Freundeskreis, aus Wertschätzung, Lob und Anerkennung.
Dann haben wir die Reserven, auch mal einen grauen Wintertag unbeschadet zu überstehen“.













