(openPR) [Issigau, 09.12.2016] Längst hat sich vieles verändert, denn Kommunikation und Mobilität haben Einzug gehalten in unsere Gesellschaft. Selbst die Kirche bleibt von den Veränderungen nicht ganz verschont. Lediglich die Paramente und die Priesterkleidung geben sich betont traditionell, wobei das Collarhemd mittlerweile modischer geworden ist. Der Mann in der Priesterkleidung ist derselbe, der den Gottesdienst am Sonntag abhält und herrliche Paramente in Händen hält. So haben es viele Erwachsene in ihrer Kindheit erlebt und waren damals von der glitzernden Pracht fasziniert. Das Spiel der Glocken, der Gesang und die prunkvoll verzierte Priesterkleidung prägten den ersten Eindruck vieler Kinder, die ihre Kommunion empfingen. Der Duft vom Adventkranz im Gotteshaus, die brennenden Kerzen – kaum ein Kind konnte damals den Blick lösen von den großen Kerzen den duftenden Tannenzweigen.
Weitere Informationen auf: http://www.wasmer.de
Vielerlei Tradition bieten kirchliche Feste wie Weihnachten oder Ostern. An diesen Tagen finden sich die Menschen in der Kirche ein und finden im gemeinsamen Gebet Trost. Die Paramente werden huldvoll dargebracht, während die Männer in ihrer Priesterkleidung ihrer Arbeit walten. Kaum jemand würde Veränderungen bemerken, denn die Anzahl jener Menschen, die im Erwachsenenalter die Kirche besuchen, sind doch etwas zurückgegangen.
Wie gesagt, die Gesellschaft hat sich verändert und selbst an der Kirche haben diese Veränderungen ihre Spuren hinterlassen. Ob das Collarhemd grau oder schwarz oder sogar bunt ist wäre nebensächlich, aber die Farbe der Priesterkleidung sorgt immer wieder für Aufregung. Es gibt wichtigere Probleme auf der Welt, während man sich über die Kosten der Priesterkleidung oder der unangebrachten Farbe vom Collarhemd scheinbar lieber diskutiert.











