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Wenn „glutenfrei“ lebensnotwendig ist

05.12.201620:15 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Man sieht sie mittlerweile beinahe in jedem Super- und Drogeriemarkt oder beim Bäcker: glutenfreie Lebensmittel. Von vielen als eine neumodische Form der Diät oder als ein weiteres „Frei von“-Produkt abgewertet, kommt die zunehmende Verbreitung dieser Lebensmittel vor allem Menschen mit Zöliakie zugute.



Bei Zöliakie – auch Sprue genannt – handelt es sich um eine chronische Erkrankung des Dünndarms. Die Erkrankung geht mit einer lebenslangen Unverträglichkeit des Klebeeiweiß Gluten einher. Dabei handelt es sich um ein Protein, das unter anderem in den Getreidearten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer vorkommt. Somit sind Zöliakie erkrankte Menschen bei der Wahl von Grundnahrungsmitteln (wie Brot und Nudeln) sehr eingeschränkt. Hinzu kommt, dass die Nahrungsmittelindustrie Weizen – und somit auch Gluten – in zahlreichen Lebensmitteln unter anderem als Bindemittel einsetzt.

Was passiert, wenn an Zöliakie erkrankte Menschen Gluten essen?

Bei gesunden Menschen wird die Nahrung im Dünndarm in ihre Bestandteile zerlegt. Über Zotten im Darm gelangen anschließend Nährstoffe in den Körper. Nehmen Zöliakie erkrankte Menschen Gluten zu sich, entzündet sich der Darm, die Zotten bilden sich zurück und der Körper kann keine Nährstoffe aufnehmen. Die Folge können schwere Mangelzustände und ein erhöhtes Krebsrisiko (Lymphom) sein. Zu ersten Symptomen zählen Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall.

Wie verbreitet ist Zöliakie?

Laut der Deutschen Zöliakie Gesellschaft ist heutzutage einer von 100 Menschen von Zöliakie betroffen. Wobei aber 80 bis 90 Prozent der Betroffenen keine oder untypische Symptome haben und somit nichts von der Erkrankung wissen. Dank Forschung und Entwicklung kann Zöliakie heutzutage aber recht schnell durch eine Blutuntersuchung sowie Dünndarmbiopsie festgestellt werden. Sobald die Diagnose feststeht, muss der Patient eine lebenslange und glutenfreie Diät einhalten. Nur dadurch kann die Dünndarmschleimhaut richtig funktionieren sprich Nährstoffe in den Körper weiterleiten.

Wie wird Zöliakie behandelt?

Die Glutenunverträglichkeit an für sich kann nicht behandelt werden. Nur durch eine strenge Diät und den Verzicht auf glutenhaltige Lebensmitteln können die Beschwerden gelindert werden. Insofern ist die Verbreitung von glutenfreien Lebensmitteln in den vergangenen Jahren besonders für die Menschen hilfreich, die an Zöliakie leiden und somit wieder eine größere Auswahl an Lebensmitteln zur Verfügung haben.

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