(openPR) Bremen, 5. Dezember 2016. Die Weihnachtstage rücken immer näher und damit auch die vielen beruflichen und privaten Aufgaben, die bis dahin zu erledigen sind: Jahresabschlüsse vorbereiten, Kundenaufträge abwickeln, Geschenke besorgen, zu Weihnachtsfeiern gehen, Dekorieren, Plätzchen backen und so weiter … Kein Wunder, dass sich viele Menschen in dieser Zeit besonders gestresst fühlen. Hektik und Anspannung wirken sich auch auf den Atem aus. Davon können Sie sich ganz einfach selbst überzeugen: Ballen Sie einmal die Hand zur Faust. Wetten, dass Ihr Atem dabei unbewusst ins Stocken gerät?
Mehr Bewusstsein für den Atem entwickeln
Trotzdem schenken wir unserem Atem im Alltag zu wenig Aufmerksamkeit. „Durch Stress, negatives Denken und eine schlechte Körperhaltung werden wir oft regelrecht ‚atemlos‘“, erklärt die Bremer Atempädagogin Sanatha Hannig, die in ihrer Praxis Atemtherapie nach Prof. Ilse Middendorf anbietet. Entwickelt man jedoch ein Bewusstsein für seinen Atem, kommt dies der psychischen und körperlichen Gesundheit gleichermaßen zugute: Indem sie „mit sich selbst in Kontakt kommen“, entdecken viele Menschen ihre Vitalität und Lebensfreude (wieder), sind entspannter und reagieren gelassener auf Stress. Zudem kann eine Atemtherapie wie eine innere Massage die Zellen anstoßen und so die Durchblutung verbessern, Verspannungen lösen und die Organe anregen. Dadurch kann sie zahleichen Beschwerden vorbeugen und den Heilungsprozess einer bestehenden Erkrankung fördern. So hat die Atemtherapie einen festen Platz in der Rehabilitation nach Operationen oder als Unterstützung bei Atemwegserkrankungen, wie Asthma oder chronischer Bronchitis. Auch bei Kopf-, Gelenk- oder Rückenschmerzen, Herz-/Kreislaufstörungen, Haltungsfehlern, Ängsten, depressiven Verstimmungen oder Schlafproblemen hat sich eine Behandlung bewährt.
Gut zu wissen: Oft sind es ganz einfache Maßnahmen, die eine große Wirkung erzielen. Hier einige Übungen, die Sie auch unterwegs oder im Büro leicht nachmachen können:
1. Mobilisiert das Zwerchfell und lenkt das Bewusstsein auf die Atmung: Legen Sie Daumen und Zeigefinger seitlich auf die Hüftknochen. Nun in „sägenden“ Bewegungen von den Hüften beginnend aufwärts in Richtung Rippen bis zu den Achseln mehrmals über Ihre Flanken reiben. Auch gut: Streichen Sie mit den flachen Händen über Bauch, Flanken und Rücken.
2. Hilft bei Aufregung und Stress: Hinstellen oder aufrecht hinsetzen, Füße sind etwa hüftbreit auseinander. Legen Sie nun Ihre Handinnenflächen auf Ihre Körpermitte (unterhalb des Brustbeins, oberhalb des Bauchnabels). Sammeln Sie sich, indem Sie den Atem kommen und gehen lassen. Spüren Sie, wie Sie nach und nach ruhiger werden. Diese Übung stärkt auch die innere Mitte.
3. Wirkt ausgleichend bei sitzenden Tätigkeiten: Stellen Sie sich hin (Füße wieder hüftbreit auseinander). Legen Sie die Handinnenflächen auf den Rücken im Bereich des Kreuzbeins. Nun Hände und Arme über den Po und die Hinterseite der Oberschenkel bis zu den Kniekehlen führen. Dabei in die Knie gehen und die Hände in schwungvollen Bewegungen nach vorne führen.
4. Vertreibt Müdigkeit und Erschöpfung, löst Anspannungen: Stellen Sie sich hin. Nun mit den Fäusten oder flachen Händen den Bereich um das Kreuzbein abklopfen. Mehrmals wiederholen.











