(openPR) Die IT-Sicherheit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und im Handwerk ist verbesserungswürdig. Mit der Förderinitiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sollen KMU und Handwerk zum sicheren Einsatz von IKT-Systemen angeregt werden.
Mit der Cyber-Sicherheit haben kleine und mittlere Unternehmen so ihre Probleme. Eine vom BMWi veröffentlichte Studie zum IT-Sicherheitsniveau in KMU kommt zu einem niederschmetternden Ergebnis: In KMU sind demnach weder ausreichendes Know-how, noch Problembewusstsein oder ausreichende Ressourcen vorhanden. Darüber hinaus wird sogar eine fehlende Handlungsmotivation festgestellt. Das sind nicht gerade gute Voraussetzungen, um sich in einem schnell voranschreitenden Umfeld gegen Cyber-Risiken zu schützen und mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. In global vernetzten Wertschöpfungsketten stellt das sogar ein gesamtwirtschaftliches Sicherheitsrisiko dar.
Mit der Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ werden daher jetzt KMU und Handwerksbetriebe beim Einsatz von IT-Sicherheit unterstützt. Zielgerichtete Aufklärungskampagnen und Modellvorhaben sollen praxisgerechte Handlungsanleitungen und Hilfestellungen transferieren, um die Cyber-Sicherheit in KMU zu verbessern. Folgende Maßnahmen werden gefördert:
• Wissensdiffusion und Wissensaustausch
• Transfermaßnahmen und Handlungsanleitungen
• Umsetzungskonzepte und Aufbau eines Transferverbunds
Anträge können die jeweiligen Kompetenz-, Anwendungs- und Transferpartner stellen. Das sind i.d.R. Kammern, Verbände, öffentliche Einrichtungen, IT-Hersteller, Systemhäuser, IT-Beratungsunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Höhe der Zuschüsse kann – je nach Antragsteller – bis zu 100 % der Gesamtkosten von bis zu 1,5 Mio. € pro Verbundvorhaben betragen.
Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMWi)












