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Mehr IT-Sicherheit für den Mittelstand

03.02.202017:30 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Initiative des BMWi schafft zentrale Anlaufstelle für IT-Sicherheit und Schutzmaßnahmen in Unternehmen

Wie gelingt es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), sich vor Cyberangriffen ausreichend zu schützen? Konkrete Unterstützungsangebote mit Praxisbezug und individueller Beratung könnten ein möglicher Lösungsansatz sein. Mit der Gründung der »Transferstelle für IT-Sicherheit« möchte das Fraunhofer IAO gemeinsam mit Partnern den Mittelstand praktische Hilfestellung zur Umsetzung von Schutzmaßnahmen bieten.


Durch die voranschreitende Digitalisierung und Vernetzung tun sich für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) eine Vielzahl von Möglichkeiten auf, um ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Mit den neuen Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge oder Cloud Computing eröffnen sich aber nicht nur neue Chancen, sondern auch Bedrohungen für die IT-Sicherheit in Unternehmen, die mit dem steigenden Digitalisierungsgrad an Komplexität gewinnen. Schon heute beziffert der Bundesverfassungsschutz den Schaden durch Cyberkriminalität bei KMU auf jährlich 50 Milliarden Euro. Um diesen verheerenden Gefahren für die Wirtschaft entgegenzuwirken, müssen Unternehmen dazu befähigt werden, organisatorische und technologische Vorkehrungen für mehr IT-Sicherheit zu treffen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat deshalb gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, dem Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme FOKUS, Deutschland sicher im Netz e.v., dem deutschen Industrie- und Handelskammertag und der Hochschule Mannheim die »Transferstelle für IT-Sicherheit« ins Leben gerufen. »Der Mittelstand ist ein Garant für Wachstum, Innovation und Beschäftigung in Deutschland. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind aber immer häufiger Opfer von Cyberangriffen. Mit der Transferstelle schafft das Bundeswirtschaftsministerium jetzt erstmalig eine Anlaufstelle für IT-Sicherheit speziell für den Mittelstand und das Handwerk. Mit konkreten und praxisnahen Informations- und Unterstützungsangeboten wollen wir die Unternehmen fit machen im Umgang mit den Gefahren durch Cyberattacken«, sagt Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Die Transferstelle bündelt bereits vorhandene Unterstützungsangebote und bereitet sie praxisnah und verständlich auf. Unternehmen können so leichter das für sie geeignete Angebot finden – darunter Webseitenchecks, Handlungsleitfäden sowie Schulungs- und Lehrmaterialien.

Smart Matching: Bedarfsorientierte und passgenaue Angebote für den Mittelstand

Ab Sommer 2020 erhalten KMU - entsprechend ihrer Eigenschaften wie etwa Größe, Branche und IT-Architektur - geeignete Angebote bereitgestellt, die von der Transferstelle zuvor kategorisiert und zusammengestellt werden. Zunächst werden die Bedarfe der Unternehmen abgefragt. Anhand der ermittelten Bedarfe erfolgt eine automatisierte Zuordnung passgenauer Angebote – das sogenannte Smart Matching – aus einem Maßnahmen-Angebots-Katalog. »Mit diesem Verfahren können wir KMU dabei helfen, in ihrem Unternehmen die richtigen Weichen zu stellen, um mehr IT-Sicherheit zu garantieren. Sie müssen sich nicht mehr der unübersichtlichen und komplexen Auswahl von Angeboten aussetzen«, sagt Dr. Heiko Roßnagel, Projektleiter am Fraunhofer IAO. Die Transferstelle wird digital als App und Webpräsenz sowie vor Ort zur Verfügung stehen: Dazu werden 80 Schaufenster bei Handelskammern sowie weiteren Anlaufstellen eingerichtet und bundesweit mobile Ratgeberteams bereitgestellt.

Verbesserung der IT-Sicherheit und dem Schutz von Daten bundesweit

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert die Gründung der Transferstelle für IT-Sicherheit zunächst für drei Jahre. Das Projekt möchte es kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erleichtern, konkrete praxisnahe Informations- und Unterstützungsangebote zu nutzen, um gegen Cyberattacken besser gewappnet zu sein.

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