(openPR) Adam Gillich hat einen „Wasserschutzwall“ erfunden, der Gebäude vor Flutkatastrophen bewahren kann.
(RS, 28.03.2006) Eigentlich sieht es aus, als würde eine riesige Luftmatratze um ein Haus gespannt. Und so in etwa funktioniert auch der „Wasserschutzwall“ von Adam Gillich. „Ich sah in den Abendnachrichten die schrecklichen Bilder von den Schäden, die die übertretenden Wassermassen des Rheins an und in den Häusern verursacht hatten, als mir plötzlich dieser Gedanke in den Sinn kam – der Schutz muss aus dem Boden raus kommen. Dann legte ich direkt damit los, meine Idee aufs Papier zu bringen“, ließ Adam Gillich noch einmal Revue passieren, wie es zur Entstehung seiner Erfindung kam. Insgesamt dauerte es von der ersten Skizze an vier Jahre bis er vom Patentamt München das ersehnte Patent und somit die Bestätigung dafür erhielt, dass seine Erfindung - der „Wasserschutzwall“ - Gebäude vor dem Eindringen von Flutwasser wirklich bewahren kann.
Er besteht aus einer ringförmigen Kunststoffplane, die durch Pressluft aufgeblasen wird. Das Besondere bei der Konstruktion: Die Befestigung des Walls befindet sich unterirdisch in einem mit wasserundurchlässigem Material ausgekleideten Graben, der um die Gebäude herum verläuft. Weder kann Wasser oberirdisch an dem Wall vorbei, noch nach dem Absickern darunter laufen. Dieses System funktioniert nicht nur bei freistehenden Häusern, sondern auch bei Reihenhäuser und anderen größeren Gebäudetypen.
Adam Gillich war es wichtig, ein System zu schaffen, dass in kürzester Zeit zuverlässig seine Schutzfunktion entfalten kann. Auf Knopfdruck könnten die Hausbewohner den Wasserschutzwall aufpumpen, seine Höhe verstellen und auch wieder versenken, sagte Gillich.
Jetzt noch die richtigen Kontakte knüpfen
Bis jetzt ist der „Wasserschutzwall“ nur eine Skizze auf dem Papier. Damit es nicht dabei bleibt, will Adam Gillich als nächstes Kontakte zu Unternehmen, Behörden und Institutionen knüpfen, die ihn bei der Umsetzung seiner Erfindung unterstützen. Unter www.wasserschutzwall.de erhalten Interessierte seine Kontaktdaten sowie weitere technische und allgemeine Informationen über sein Patent.







