(openPR) Fachkräftemangel und internationales Rekrutierung waren Themen
Der Arbeitsmarkt befindet sich in großem Wandel. Nicht nur die fortschreitende Digitalisierung, auch die immer schwieriger werdende Suche nach qualifiziertem Personal stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Um mögliche Lösungswege zu erörtern, trafen sich BERA-Geschäftsführer Bernd Rath und der Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Josip Juratovic zu einem informellen Gespräch.
Aktuelle Konjunkturprognosen zeigen sich auch für die nahe Zukunft durchaus positiv. Eine jüngste Umfrage der BERA zeigt allerdings, dass es vielen Unternehmen der Region nicht mehr gelingt, geeignetes und qualifiziertes Personal zu finden. Zur Überwindung dieses Problems sieht Bernd Rath, Geschäftsführer des Personaldienstleisters BERA, neben Qualifizierungsprogrammen vor allem die Rekrutierung von Fachkräften aus den europäischen Nachbarländern. „Hier ist ein unglaublich hohes Potenzial motivierter und bestens qualifizierter Arbeitnehmer, dem wir uns nicht verschließen dürfen“, so Rath. Diese Meinung vertritt auch der Integrationsbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Josip Juratovic. Allerdings mahnt er auch, Menschen und ihre Arbeitskraft nicht anhand leerer Versprechungen in ein fremdes Land zu locken. Dies sei auch heute noch ein großes Problem. Davon, dass die BERA gerade diesem Punkt eine besondere Aufmerksamkeit widmet, konnte sich Juratovic im Austausch mit dem ebenfalls anwesenden Projectmanager Recruiting International, Robert Petric, überzeugen. Dieser und sein Team sind beim HR-Experten nicht nur für die Rekrutierung internationaler Fachkräfte zuständig, sondern kümmern sich auch um das sogenannte „Onboarding“. Von der Suche nach passendem Wohnraum, über das Anmelden bei Kranken- und Sozialversicherung bis hin zum Familiennachzug unterstützt die BERA ihre internationalen Mitarbeiter.
Ausbildungen schneller anerkennen
Internationale Fachkräfte in der Region werden oftmals durch eine fehlende Anerkennung ihrer Ausbildungsleistung ausgebremst. „Diese Menschen haben sich in ihrem Heimatland bereits qualifiziert und könnten schnellstmöglich einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Erschwerte Anerkennungsverfahren verhindern dies jedoch. Gerne werde ich hier im Bereich meiner Möglichkeiten unterstützen, um diese Hürden überwindbarer werden zu lassen“, berichtet Josip Juratovic.
Am Ende des Treffens waren sich beide Seiten einig, auch in Zukunft im offenen und konstruktiven Dialog bleiben zu wollen. Erste gemeinsame Schritte wurden bereits vereinbart.



