(openPR) Die Landtechnik ist in Frankreich sehr gut ins Jahr gestartet – Sieben Prozent Wachstum in der ersten Jahreshälfte – Bis Jahresende wird allerdings ein Minus von fünf Prozent erwartet
Dieses Jahr war nicht nur für Frankreichs Landtechnik-Hersteller und -Händler eine Achterbahnfahrt. Auch in Deutschland werden nicht mehr so viele Traktoren und anderes Gerät geordert. Hier wird sogar ein Einbruch der Umsatzzahlen von neun Prozent bis zum Jahresende prognostiziert. Nach Angaben des europäischen Verbandes der Landmaschinenhersteller CEMA sind schlechte Ernten (etwa beim Getreide) oder eine harte Preispolitik gegen Fleisch- und Milchbauern die Ursachen für die Zurückhaltung der Landwirte, in ihren Maschinenpark zu investieren. Einzig bei Herstellern von alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken laufen die Geschäfte vielversprechend.
Damit einher geht erwartungsgemäß eine höhere Investitionsbereitschaft der Produzenten. Nach den aktuellen Zahlen des französischen Verbandes Axema ist der Bedarf an Landmaschinen allein bei der Weinherstellung seit 2015 im Plus. Europaweit liegen die Umsatzsteigerungen in diesem Marktsegment bei sehr guten acht Prozent. In Frankreich liegt das Umsatzplus laut dem Anfang des Jahres veröffentlichten Berichtes der Axema knapp unter diesem Wert, aber immer noch bei sehr guten 7,6 Prozent.
So turbulent das Jahr auch bisher gelaufen ist: an der Beteiligung französischer Teilnehmer an dieser internationalen Leistungsschau hat dies grundsätzlich nichts geändert, erzielen die meisten Unternehmen ihren Umsatz doch hauptsächlich im Exportgeschäft. Nur eine Zahl: die Handelsbilanz der Hersteller von Weinanbau-Maschinen weist einen Exportüberschuss von rund 20 Millionen € aus.
Diese zehn Unternehmen nehmen als Teilnehmer auf dem französischen Gemeinschaftsstand an der Intervitis-Interfructa teil:
Aplic’Etains (Zinnetiketten), Baginnov‘ (Verpackungen), BF Industries (Palettierrobotern), DPM Concept (Maschinen für den Weinanbau wie Laubhefter zum Beispiel), Gerber H&M (Bodenbearbeitungsgeräte), Oenofrance (önologische Produkte, Beratung und Analysen), Siegwald (Maschinen für die Fortwirtschaft), Sofrapar (Bioprodukte zur Verbesserung der Traubenqualität), Technibag (Abfüllmaschinen und Weichpackungen) Sitevi (Internationale Messe für Wein, Obst Gemüse und Olivenanbau)
Fachbesucher und Journalisten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort ein persönliches Bild über das Know-how der Aussteller auf dem französischen Gemeinschaftsstand zu machen, der auch dieses Mal wieder von der Agentur Business France organisiert wird.












