(openPR) Um seinen verstorbenen Bewohnern zu gedenken, hat das Seniorenheim St. Franziskus Saarburg gemeinsam mit seinem Förderverein im Foyer eine Gedenkstatue errichten lassen. „Viele unserer Bewohner sind für eine lange Zeit bei uns. Zwischen ihnen, ihren Mitbewohnern und den Mitarbeitern entwickelt sich häufig eine enge Beziehung. Sie sollen deshalb nicht vergessen werden und auch nach ihrem Tod weiter ein Teil von uns sein“, erklärt Dieter Schmitt, 1. Vorsitzender des Fördervereins die Hintergründe.
Entworfen und gebaut wurde die Statue von der Künstlerin Jolande Spaink, einer gebürtigen Niederländerin, die heute in Saarburg lebt. Die Form der Statue erinnert an ein kleingeschriebenes Omega, dessen wörtliche Bedeutung „Ende des Endes“ lautet. Die Seiten des Omegas hat Jolande Spaink so weit verlängert, dass ein umgedrehtes Herz, das Symbol für Liebe und Geborgenheit, entstanden ist. In der Mitte des Herzes befindet sich ein Stein aus Glas, auf den der Name des jeweils zuletzt Verstorbenen geschrieben werden kann. Darunter befindet sich ein Licht, das den Stein mitsamt des Namens erleuchtet. Auf die Schräge vor der Statue kann ein Buch mit den Namen aller Verstorbenen gelegt werden. „Ich habe mich sehr gefreut, dass ich die Gedenkstatue für das Seniorenheim St. Franziskus Saarburg gestalten durfte. Ich war sogleich berührt von der Idee, den verstorbenen Bewohnern ein Denkmal zu setzen“, so die Künstlerin. „In einer Zeit, in der es oft nur um Oberflächlichkeiten und Profit geht, tut so viel Wärme und Mitgefühl sehr gut und führt uns zu dem zurück, was eigentlich zählt.“
Den Bewohnern des Seniorenheims gefällt die Statue sehr gut. Bereits beim Aufbau hat sie so viel Interesse und Wohlgefallen geweckt, dass die Künstlerin derzeit im Foyer auch noch einige ihrer Bilder ausstellt.













