(openPR) Dass das einmal im Lehrbetrieb erlernte Wissen ein Berufsleben lang bis ins Rentenalter ausreicht, ist heute kaum mehr vorstellbar. Zu schnell verläuft der technische Fortschritt, daraus entwickeln sich neue Bedürfnisse, die ebenso rasch befriedigt werden wollen. Konsumieren und Produzieren stehen in ständiger Wechselwirkung, verschaffen Arbeit und Wohlstand. Auf dem Markt konkurrieren die Anbieter mit zunehmend harten Bandagen, in den letzten Jahrzehnten selbstverständlich auch international. Die so genannte „Halbwertszeit des Wissens“ – also die Zeitspanne, in der das einmal erlernte Fachwissen nur noch zur Hälfte gebraucht wird – hat sich drastisch reduziert. Erwerbstätige, Fach- und Führungskräfte fast aller Branchen, brauchen neues und den Anforderungen entsprechendes Know-how, um mithalten zu können.
Berufliche Weiterbildung ist daher unerlässlich und eröffnet Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Arbeitssuchenden neue Perspektiven. Wer sich beruflich weiterentwickeln, mehr Verantwortung wahrnehmen und sein Einkommen verbessern will, kommt nicht umhin sich fortzubilden. Trotz Fachkräftemangel ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt groß. Stellenbewerber werden auch danach beurteilt, wie sie ihr Wissen im Laufe ihres Berufsleben à jour gehalten haben.
Weiterbildungen – auch während beruflicher Pausen wie Elternzeit, Erwerbslosigkeit oder beruflicher Neuorientierung – sind somit notwendig, um sich in einem Unternehmen weiterzuentwickeln oder auf dem Arbeitsmarkt wieder erfolgreich durchzustarten. Wer nicht auf der Stelle treten möchte, muss etwas dafür tun denn die Konkurrenz schläft nicht.
Weiterbildungen gibt es in unterschiedlichsten Formen. Ob als Tagesseminare, Vollzeit- oder Wochenendausbildungen, als Abendschule, in Online- oder Fernlehrgängen – die Auswahl an unterschiedlichen Formen und vor allem an Themen ist enorm. Auch das ist eine Ausprägung unserer pluralistischen Gesellschaft: Die vielfältigen Interessen und individuellen Neigungen und Prioritäten unserer Bürger treffen auf ein ebenso buntes Angebot.
Übrigens treten beim Weiterbilden neben der eigentlichen fachlichen Qualifizierung auch zusätzliche positive Nebenwirkungen auf. Denn wer sich bildet, stärkt damit auch sein Selbstbewusstsein und tritt souveräner auf. Man bleibt geistig flexibel und hält sein Gehirn fit und jung. Und wer möchte das denn nicht?










