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Präg: „Zu viel Regulierung hemmt Mechanismen der Marktwirtschaft!“

17.10.201614:59 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Präg: „Zu viel Regulierung hemmt Mechanismen der Marktwirtschaft!“

(openPR) Mittelständischer Energiehändler Präg: Energiewende-Bürokratie rund um Umlagen und Netzentgelte schafft Unsicherheit beim Verbraucher

KEMPTEN. Die zentrale Umlage zur Finanzierung der Energiewende wird am 1. Januar 2017 von derzeit 6,35 Cent auf 6,88 Cent netto pro Kilowattstunde steigen. Johannes Gösling, Geschäftsführer der Präg Energie GmbH, sagt dazu: „Das ist ein signifikanter Anstieg.“ Auch die Netzentgelte, die für die Durchleitung des Stroms gezahlt werden müssen, werden ansteigen. Die vier Übertragungsnetzbetreiber, die für die Stromautobahnen in Deutschland zuständig sind, haben bereits die Erhöhung angekündigt. Gründe für die Kostensteigerung sind neben dem Netzausbau auch die immer häufigeren Eingriffe ins Netz, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu gewährleisten – also das Erhöhen oder Drosseln der Stromerzeugung in Kraftwerken oder das Abregeln der Stromeinspeisung aus Wind- und Solarparks. „Wir brauchen immer ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, um die Netzfrequenz stabil zu halten. In Zeiten der Energiewende müssen Netzbetreiber hier häufiger eingreifen“, informiert er.


Inzwischen ist fast 80 Prozent dessen, was Verbraucher im Jahr 2017 für Strom zahlen, staatlich reguliert. „Energievertriebe in Deutschland können nur noch 21,4 Prozent des Strompreises bedingt beeinflussen“, stellt er fest. Bis Ende Oktober dürfte in etwa klar sein, was sich bei den Netzentgelten tut, auch wenn deren verbindliche Höhe für kommendes Jahr erst zum 31. Dezember veröffentlicht wird. Auch sie sind staatlich reguliert.

Unterschiedliche Zeiten der Veröffentlichung schafft Unsicherheit

Wie sich die übrigen vom Gesetzgeber verursachten Umlagen und Abgaben, die mit dem Strompreis erhoben werden, entwickeln werden, ist noch offen: Die Höhen der Umlage für Abschaltbare Lasten, die §-19-StromNEV-Umlage und den KWK-Aufschlag werden bis Ende Oktober bekannt gegeben. Unverändert bleiben Stromsteuer, Konzessionsabgabe und Mehrwertsteuer. „Erst wenn alle Kosten auf dem Tisch liegen, können wir berechnen, was das für unsere Kunden bedeutet“, erklärt der Geschäftsführer von Präg Energie. Dass die staatlich regulierten Preisbestandteile zu unterschiedlichen Zeitpunkten bekannt gegeben werden, ist für Johannes Gösling ein Ärgernis: „Die Bürokratie schafft hier unnötig Unsicherheit beim Verbraucher. Als Energiehändler sind uns die Hände so lange gebunden, bis alle Umlagen feststehen.“

Gleichberechtigung als Firmenphilosophie

„Präg ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Wir haben einen eigenen Einkauf und können flexibel auf das Marktgeschehen reagieren“, erklärt Johannes Gösling, „so sind wir in der Lage, unseren Kunden Energie zu einem ehrlichen Preis anzubieten.“ Neben den Neukunden profitieren auch die Bestandskunden des Energiehändlers von dieser Preispolitik, bei Preissenkungen setzt Präg beispielweise turnusmäßig alle Bestandskunden mit ausgelaufener Preisgarantie automatisch auf Neukundenniveau zurück.
Zwar entschied sich die Bundesregierung zur Energiewende in Deutschland nach dem Reaktorunglück in Fukushima. Ziel war es, aus der Atomenergie auszusteigen. Zweiter – und heute wichtigster Faktor für den Umbau der Energieversorgung – ist jedoch der Klimaschutz. „Der Klimawandel ist Fakt, die Ausprägung können wir noch bestimmen. Deshalb ist die Energiewende in Deutschland wichtig und richtig“, ist Johannes Gösling überzeugt. Er gibt jedoch zu bedenken: „Die Öffnung des Energiemarkts für den freien Wettbewerb war der Grundgedanke der Liberalisierung.“ Heute sind bereits 80 Prozent der Stromkosten für einen Privathaushalt vom Staat bestimmt. „Wir müssen aufpassen, dass die Mechanismen der freien Marktwirtschaft nicht durch zu viel Regulierung zum Stillstand gebracht werden“, erläutert der Geschäftsführer.

Wärmesektor als Motor der Energiewende

Zur Energiewende gehört nicht nur die Stromwende, also mehr Ökostrom aus erneuerbaren Quellen. Ein großes Einsparpotenzial liegt in der Wärmewende, also beim Energiebedarf für Heizungen und Warmwasserbereitung. Vor allem bei der Heizung gibt es großen Sanierungsbedarf“, informiert Johannes Gösling, „mehr als 75 Prozent der Anlagen in Deutschland sind nicht auf dem neuesten Stand und brauchen mehr Energie als nötig.“ Moderne Ölbefeuerungen kommen mit deutlich weniger Energie aus als alte Heizkessel, auch Erdgas als Brennstoff gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bei Präg ist man von der Wärmewende überzeugt, erklärt Johannes Gösling: „Wir führen seit 2010 Holzpellets in unserem Energieportfolio und betreiben in Augsburg eines der größten Hochsilolager in Bayerisch Schwaben.“

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