(openPR) In einer Sondersitzung des Calwer Kreistags sprachen vor wenigen Tagen Vertreter verschiedenster Parteien im Kurhaus Bad Herrenalb über die Bedeutung der Kurstadt im Albtal.
Sie lobten dabei die Tourismusdestination im nördlichen Schwarzwald und wurden nicht müde den Tourismus als wichtigste Wirtschaftsquelle zu nennen.
Die Nähe zum Landkreis und zur Stadt Karlsruhe wurde immer wieder bemüht, aber man konnte den Eindruck gewinnen, dass Innovations- und Wirtschaftskraft aus Karlsruhe an den Stadtgrenzen, spätestens aber den Landkreisgrenzen enden müssten. Der Clusteratlas Baden-Württemberg bescheinigt etwas anderes. Denn im Clusteratlas Baden-Württemberg wird dem Raum Karlsruhe bescheinigt, dass er europaweit zu den führenden Standorten in den Informations- und Kommunikationstechnologien, der Nanotechnologie, des Automotive-, Energie- und Mobilitätssektors sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft zählt und auch grenzüberschreitend wirkt.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang vielleicht dann doch, dass die bekannteste deutsche Tourismusdestination Schwarzwald bis nach Karlsruhe reicht und nicht am Steinhäusle, also der Landkreisgrenze nach Karlsruhe endet. Stadt und Landkreis Karlsruhe gehören beide auch zu den Gesellschaftern der Schwarzwald Tourismus GmbH, wie man den Internetseiten www.schwarzwald-tourismus.info entnehmen kann. Es scheint also, dass auch im Raum Karlsruhe der Tourismus eine ernst zu nehmende Rolle spielt. Das hat auch Bad Herrenalb schon früh erkannt. Denn die Kreisräte und auch der Bürgermeister verschwiegen, dass sich Bad Herrenalb nicht nur der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald sondern schon früher auch der Tourismusorganisation Albtal Plus angeschlossen hat.
Hier und in anderen Bereichen ist die Zusammenarbeit also schon weit fortgeschritten, wesentlich weiter als es die Redner der Kreistagssitzung glauben machen wollten. Dies ist auch weit mehr als eine Brückenfunktion, wie es bei den Kreisräten klang. Denn Bad Herrenalb wirkt bereits eng mit den natürlichen Partnern im Landkreis Karlsruhe, den Gemeinden im Albtal und den Institutionen zusammen und ist selbst jenseits der Brücke aktiv.
Daher wäre eine noch stärkere Hinwendung zu einem als dynamisch und wachtumsstarken bekannten Raum Karlsruhe für die weitere Entwicklung Bad Herrenalbs mehr als wünschenswert. Am besten gelänge dies durch einen eindeutigen Bürgerentscheid für einen Landkreiswechsel.
Die Bürgerinitiative "Sag ja zum Landkreis Karlsruhe" wirbt seit Monaten für eine Umkreisung der Stadt Bad Herrenalb und deren Höhenstadtteile Bernbach, Neusatz und Rotensol in den Landkreis Karlsruhe. Dort sehen die Befürworter der Umkreisung wesentlich bessere Zukunftschancen als bisher. Am 23. Oktober die Einwohner Bad Herrenalbs nun die Möglichkeit "JA" zu sagen. Ja, zu einer Umkreisung in den Landkreis Karlsruhe.
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