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Weltweiter Klimaschutz in entscheidender Phase

29.04.200402:27 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) 4. April 2003 - Zur Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und der US-amerikanischen Energy Information Administration, dass bei der weltweiten Emission von Treibhausgasen in den nächsten Jahren ein ungebremster Anstieg droht, erklärt der zuständige Bericht erstatter der SPD-Bundestagsfraktion im Umweltausschuss, Ulrich Kelber:

Dieses Jahrzehnt wird für den weltweiten Klimaschutz entscheidend. Gelingt eine Trendumkehr zu deutlich sinkenden Emissionen, können die negativen Folgen des Klimawandels wie zum Beispiel Überschwemmungen und Stürme noch in Grenzen gehalten werden. Hält der Trend zu erhöhten Emissionen weiter an, werden die ökologischen, wirtschaftlichen und humanen Auswirkungen über alle Vorstellungen verheerend sein.

Echte Erfolge im Klimaschutz sind in China, Grossbritannien und Deutschland zu beobachten. In allen drei Staaten sind die Erfolge eng mit der Modernisierung von Industrieanlagen und Energieerzeugung verbunden, in Deutschland spielen auch die Förderung von Erneuerbaren Energien und die Ökosteuer eine wichtige Rolle. In Mittel- und Osteuropa hat nur der Zusammenbruch der Grossindustrie eine Atempause geschaffen. Japan, Australien, Nordamerika und leider auch Westeuropa verzeichnen weiter stark zunehmende Emissionen.

Alleine in den USA sind die Kohlendioxyd-Emissionen seit 1990 um die Grössenordnung der deutschen Gesamt-Emissionen gestiegen. In den Entwicklungsländern ist keine Entkoppelung von wirtschaftlichem Wachstum und Energieverbrauch zu beobachten. Und leider werden auch zahlreiche EU-Länder die vereinbarten Ziele zur Begrenzung der Treibhausgas-Emissionen nicht einhalten.

In diesem Jahrzehnt müssen die Staaten, die die Herausforderung des Klimawandels verstanden haben, den Klimaschutz auf einen wirklich erfolgreichen Kurs setzen. Die notwendigen Einsparungen sind nicht ohne deutliche Veränderungen in der Politik, einschneidende Systemkorrekturen in den Energiestrukturen und eine Wende in der Verkehrspolitik zu erreichen.

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