(openPR) Wer kennt nicht den Filmklassiker "Das verlixte 7. Jahr" von Billy Wilder. Darin geht es um einen Ehemann, der im siebten Ehejahr den Lockrufen der Sirene Marilyn Monroe zu erliegen droht, am Ende aber - typisch 50er Jahre - den Wert von Treue und Beziehung über das augenblickliche Lustgefühl stellt.
In guten Beziehungen gibt es stets beides: Freundschaft und Romanze. Geborgenheit und Nervenkitzel. Davon lassen sich leicht sieben Tipps für weniger Beziehungsstress ableiten. Um sich in einer Beziehung wohl zu fühlen, sollte beides verwirklicht werden: Verbindlichkeit und Abenteuerlust.
Das geht nicht. Und schon gar nicht nach sieben Beziehungsjahren, werden viele entgegnen. Die Antwort des Sozialpsychologen Thomas Lang lautet: Es geht und zwar so:
1. Menschen, Frauen wie Männer sollten sich persönliche Auszeiten reservieren, in denen sie genau das machen, was ihnen allein gefällt. Beim grölenden Public Viewing muss die Freundin nicht unbedingt dabei sein. Vielleicht erkundet SIE die Boutiquen der neuen Mall auch lieber mit ihrer besten Freundin.
2. Überraschende kleine Wohltaten wirken Wunder. Eine kleine Aufmerksamkeit kostet nicht viel, doch die Wirkung kann sehr groß sein. Psychologische Studien belegen, dass Menschen gerade diese unerwarteten (!) kleinen Gefälligkeiten hoch schätzen und der Sympathiewert des anderen drastisch steigt.
3. Wer gerade in einer Beziehungskrise steckt, sollte sich an das erinnern, was beiden am Anfang der Beziehung gemeinsam am meisten Spaß gemacht hat. Wiederholung ist die Mutter allen Lernens, heißt es. Sie kann auch die Quelle einer dauerhaften Bindung sind.
4. Wer glücklich sein will, sollte viel lachen – und zwar gemeinsam. Positive Gefühle verbinden. Partner sollten wieder mehr miteinander scherzen. Man darf kindisch und albern sein. Lachen befreit. Nach einem harten Konflikt sollte man vielleicht nicht gleich Witze reißen, doch schon so manches eisige Schweigen wurde durch einen missglückten Scherz gebrochen.
5. Reisen führt Menschen zusammen, auch solche, die sich schon lange gut kennen. Reisen inspiriert und ist aufregend. Dieses Gefühl der Erregung bei neuen Eindrücken wird sich auf die Beziehung übertragen und man wird den Partner mit ganzen neuen Augen, fremd und deshalb umso reizvoller erleben.
6. Der erste Schritt aufeinander zu, ist nicht selten ein Schritt zu sich selbst. Bevor man auf den anderen zugeht, sollte man sich selbst in gute Stimmung und bringen. Wenn es einem gut geht, strahlt man Wohlwollen und Freude aus. Das wirkt auf den Partner anziehend, er/sie spiegelt automatisch und das Klärungsgespräch findet in einer konstruktiven Atmosphäre statt.
7. Partner sollten gemeinsam einen Tanzkurs besuchen. Die Musik stimuliert die rechte Gehirnhälfte und macht kreativer. Die Bewegung tut dem Körper gut und führt dazu, dass man sich jünger fühlt. Bei Standardtänzen ist man gezwungen, den Partner zu berühren. So befriedigt man/frau das menschliche Grundbedürfnis nach Hautkontakt. Auf einer tiefen menschlichen Ebene wächst so neue Verbundenheit.
Der achte Tipp spielt im verflixten 7. Jahr nur indirekt eine Rolle, dafür aber umso intensiver: Sex. Wenn es in der Beziehung nicht läuft, ist man nicht unbedingt dazu aufgelegt. Psychologische Studien raten dazu Handeln und Einstellung neu zu denken und Ursache und Wirkung zielbewusst zu vertauschen. Sex und Liebe gehören irgendwie zusammen, doch was war zuerst da? Getreu dem Henne-Ei-Problem, rät der Experte, nicht lange darüber nachzudenken, sondern (es) einfach einvernehmlich zu machen.
Weitere praktische Tipps zur Stressbewältigung gibt es in den Kursen „Easy Stressmanagement“ von Dipl.-Psych. Thomas Lang. Infos hierzu finden sich auf www.innerestaerke.com oder direkt telefonisch: 030 41935225













