(openPR) Mitglieder des Deutschen Verbands für Coaching und Training e.V. befragt
Hamburg, 13. September 2016. Jährlich befragt der Deutsche Verband für Coaching und Training e. V. (dvct) seine Mitglieder zu ihrer beruflichen Situation und zu einem ausgewählten Branchenthema. Die Ergebnisse der Umfrage vom August 2016 zeigen weitgehend stabile Kennzahlen. Auffällig ist, dass die Coachs und Trainer zunehmend mehr Berufserfahrung mitbringen. Beim Sonderthema „E-Learning“ wird deutlich, dass immer mehr Coachs und Trainer auf die wachsende Nachfrage nach Wissensvermittlung und Kommunikation über elektronische Medien reagieren.
E-Learning gewinnt für eine größer werdende Zahl der dvct-Mitglieder verstärkt an Relevanz. Da inzwischen von einem Drittel der Trainings- und von einem Viertel der Coaching-Kunden diese Form der Zusammenarbeit nachgefragt wird, stellen sich immer mehr Coachs und Trainer darauf ein. 27 Prozent coachen bereits über elektronische Medien, 25 Prozent halten Webinare ab, 13 Prozent E-Trainings. Jeder zehnte setzt schon bei etwa der Hälfte seiner Coachings oder Trainings E-Learning ein. Fast immer werden dabei Präsenz- und E-Elemente kombiniert. Genutzt werden vor allem Dienste wie Videokonferenzen und Telefon sowie methodisch Fragebögen und Tests. Besonders hilfreich ist das E-Learning bei der Vor- und Nachbereitung von Präsenzterminen, der Transferbegleitung und der Vermittlung von Fachwissen. Die Coachs und Trainer schätzen die zeitliche sowie örtliche Flexibilität für sich und ihre Kunden, sehen den mangelnden persönlichen Kontakt jedoch kritisch.
Während der berufliche Alltag von Coachs und Trainern seit einigen Jahren stabil verläuft, bedeutet die Nachfrage nach Coaching und Training via moderne Medien für viele von ihnen neue Handlungsfelder. Auf der Basis wachsender Berufserfahrung und stetiger Weiterbildung lassen sich immer mehr Coachs und Trainer auf Online-Medien ein und nutzen das Potenzial erfolgreich – ganz im Sinne ihrer Kunden.
Ihre allgemeine berufliche Situation empfinden die meisten Mitglieder des dvct laut Umfrage als stabil, viele sogar als verbessert. Unverändert wichtig ist ihnen ihre Weiterbildung, speziell die methodische Vertiefung und die persönliche Entwicklung. Darin werden rund zehn Prozent des Umsatzes investiert. Am dvct schätzen die Mitglieder, dass er der Verband ihre Interessen nachhaltig vertritt, sie durch den dvct-Webauftritt besser gefunden werden, sie ein wertvolles Zertifikat erlangen und erfolgreich netzwerken können. Marketing betreiben die Coachs und Trainer bevorzugt durch Empfehlungsmanagement und die eigene Website. Verändert hat sich im Vergleich zum Vorjahr die Klientel – es wurden deutlich mehr Privatpersonen gecoacht (2015: 41 Prozent, 2016: 51 Prozent), gleichzeitig meldeten auch Verwaltungen und Behörden einen höheren Bedarf.
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