(openPR) Hamburg - Studierende der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg wehren sich gegen einen aktuellen Beschluss der Gesundheits- und Kultusministerkonferenz bezüglich einer Studienreformierung im Rahmen des sogenannten Masterplan Medizinstudium 2020. Der Beschluss der Bund-Länder-AG der Gesundheits- und Kultusministerkonferenz betrifft vor allem das Zulassungsverfahren, sowie den letzten Studienabschnitt, das sogenannte praktische Jahr (PJ).
Strittig war vor allem die Quartalisierung des PJ mit Einrichtung eines Pflichtquartals in der ambulanten Versorgung und einer nachfolgenden Pflichtprüfung im Fach Allgemeinmedizin im mündlich-praktischen Staatsexamen (M3). Studierendenvertreter der bvmd e.V., sowie des Marburger Bundes und des Hartmannbundes hatten sich im Vorfeld geschlossen gegen eine solche Änderung positioniert, wurden jedoch bei der nun gefällten Entscheidung ignoriert.
Von Seiten der Studierenden wurde beklagt, die Wahlfreiheit im Medizinstudium sei ohnehin sehr eingeschränkt und deswegen unbedingt erhaltenswert.
Im Nachgang des Beschlusses der Bund-Länder-AG veröffentlichte der Marburger Bund eine Protestaktion und auch Studierende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) blieben nicht untätig und reichten eine Petition beim deutschen Bundestag ein, mit der Bitte den Beschluss der Bund-Länder-AG abzulehnen und zur Revision zurückzugeben. Die Petition wurde am 18.08.2016 auf der Online-Petitionsseite des Bundestags veröffentlicht und kann dort noch bis zum 15.09.2016 diskutiert und unterzeichnet werden.
Zu finden ist die Petition unter dem folgenden Link:
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2016/_07/_04/Petition_66584.nc.html









