(openPR) Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise hat der Vorsitzende des Bezirksvereins Berlin-Brandenburg des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), Ulrich Berger, davor gewarnt, die Ingenieurausbildung in Deutschland zu vernachlässigen. "Nur wenn wir das hohe Niveau hierzulande halten oder besser noch ausbauen können, hat Deutschland eine Chance, einigermaßen glimpflich aus der Krise herauszukommen", sagte Berger auf der Jahreshauptversammlung am Freitag in der Max-Taut-Oberschule in Berlin. Er appellierte sowohl an die Politik als auch an die Unternehmen, Investitionen in Bildung bzw. Aus- und Weiterbildung nicht zu kürzen. In diesem Zusammenhang erinnerte der Bezirksvereinsvorsitzende daran, dass es nach dem Krieg vor allem dem Ingenieurwesen zu verdanken gewesen sei, dass der Wiederaufbau so schnell von statten gegangen sei und sich die Menschen alsbald wieder eines gewissen Wohlstandes hätten erfreuen können. Heute führten deutsche Ingenieure in Europa die Liste der Patentanmeldungen an. "Dabei soll es bleiben", so Berger.
Der Vorsitzende des Landesverbandes Berlin-Brandenburg, Siegfried Brandt, untermauerte auf der Veranstaltung seine Kritik an der Umsetzung der Studienreform und bemängelte, dass Einige ihre Hausaufgaben nicht gemacht hätten. Die Forschungsorientierung der Universitäten und die Anwendungsorientierung der Fachhochschulen (FH) müssten sich auch im Bachelor widerspiegeln. Die Universitäten sollten sich auf Bachelor/Master-Studiengänge konzentrieren, die Fachhochschulen auf Bachelor-Studiengänge. Berufsbegleitende FH-Masterstudiengänge könnten später ein sinnvolles Angebot werden.
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