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Verringert Mais die Biodiversität?

11.08.201615:48 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Bonn (DMK) - Ackerfrüchte - wie beispielsweise der Mais - sind aus Sicht der Artenvielfalt nicht generell „gut“ oder „schlecht“. Vielmehr kommt es darauf an, ob der Anbau einer Kulturart so ausgerichtet ist, dass er auch Lebensraum für die heimische Flora und Fauna bietet.
Mais ist natürlicher Lebensraum für zahlreiche Lebewesen, wie das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) berichtet. In Maisfeldern leben unter anderem mehr als 1.000 Insekten-Arten, wie wissenschaftliche Feldstudien belegen. Begünstigende Faktoren sind die lange Vegetationszeit und der weitestgehende Verzicht auf eine Schädlingsbekämpfung. Zudem fungiert Mais als „Grüne Brücke“ für Blattläuse und deren unzählige Gegenspieler, also Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegen, die im frühen Sommer aus den abreifenden Getreidefeldern in die Maisbestände einwandern.
Brutvogelbeobachtungen in Brandenburg und Baden-Württemberg stellten fest, dass die Revierdichten der Feldlerche im Mais gegenüber Wintergetreide und Winterraps gleich oder sogar höher liegen. So lässt die langsame Jugendentwicklung des Maises prinzipiell gute Nistmöglichkeiten für Flächenbrüter zu. Weitere Untersuchungen aus der Wildbiologie zeigen, dass die lichten Maisreihen Niederwild wie Hase, Rebhuhn und Fasan Deckung und Einstand bieten. Große Maisschläge bedürfen jedoch einer strukturellen Aufwertung beispielsweise über Blühschneisen oder –inseln, um die positiven Wirkungen auf das Niederwild zu erhalten.
Weitere Infos erhalten Sie unter www.maisfakten.de.

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