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Das biologische Indianderbeet im Milpaanbau

23.04.201911:14 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Das biologische Indianderbeet im Milpaanbau
Das biologische Indianerbeet im Milpaanbau Helmuth Focken biotechnik e.K.
Das biologische Indianerbeet im Milpaanbau Helmuth Focken biotechnik e.K.

(openPR) Das biologische Indianerbeet im Milpaanbau erwirtschaftet hohe Erträge bei verhältnismäßig geringem Arbeitsaufwand ohne umweltschädigende Düngung und Pflanzenschutz. In der Biologie verschwindet nichts sondern wandelt sich nur um
Milpa ist ein Landwirtschaftssystem, das die entscheidende Grundlage für die hochentwickelten Kulturen und die existenzielle Voraussetzung für die großen Städte der Inkas, Mayas und Azteken war.


Mischkulturen auf Hügeln waren auch in Nordamerika weit verbreitet. Je nach Boden, Klima und Überlieferung gibt es zahlreiche Anbauformen für Mischkulturen.
Getreide, Leguminosen und Gemüse in einem Beet oder Feld kombiniert, optimiert nicht nur der Gesamtertrag der Fläche, sondern macht auch den Bodens von Jahr zu Jahr besser.
Mit Pflanzenkohle, Mulching und Nährstoffrecycling lässt sich Humus im Indianerbeet aufbauen, Kohlenstoff speichern und Biodiversität fördern.
Das biologische Indianerbeet im Gemüsegartenweist Mais und Bohnen gemeinsam auf niedrigen Hügeln auf und hat im Milpaanbau der Indianer eine lange Tradition. Die Hügel sind im Abstand von etwa 1,2 Metern angelegt und haben einen Durchmesser von ca. 50 cm und sind rund 10 cm hoch. Pro Hügel setze vier vorgezogene Maispflanzen ein und später an den Schrägen des Hügels acht Bohnen. Der Mais braucht genügend Vorsprung, denn die Bohnen sollen an ihm hochranken. Die 4 Maisstängel werden durch die Umwicklung mit den Bohnen sehr stabil und widerstandsfähiger gegen Starkwind.
Zwischen den Hügeln wachsen Kürbis und Zucchini auf ebenfalls kleinen, angehäuften Hügeln. Der Kreativität im Anbau sind keine Grenzen gesetzt. So wachsen an der Nordseite der Hügel im ersten Jahr Sonnenblumen, in den Folgejahren niedrige Fruchtsträucher und immer so, dass den Hauptpflanzen nicht schattiert sind.
Das biologische Produkt Eokomit stellt beim biologischen Indianerbeet in Kombination mit Holzkohle ein stabiles Bodensystem auf sorgt für die benötigte Mikrobiologie.
Dort wo die Hügel entstehen sollen, hebe mit einer Kartoffelhacke Erdlöcher aus und befülle sie mit zwei Schippen gesättigter Pflanzenkohle. Darauf streue eine Schaufel fermentierte Küchenabfälle (Bokashi) und füge reichlich durch Eokomit zersetze Biomasse zu.
Anschließend werden die Hügel mit einer Kartoffelhacke so geformt, dass am „Gipfel“ in der Mitte des Hügels eine Bewässerungssenke entsteht. In der flachen Mulde sammelt sich Tau und Niederschlag. Bei dem Einsatz von Eokomit im Milpaanbau Strohmulch auf den Flankenseiten der Hügel aufbringen, er füttert die durch das Bakterienprodukt Eokomit erzeugte Lebensgemeinschaft der Bakterien. Die zellulosezersetzenden Bakterien in Eokomit haben so immer Nahrung und versorgen die anderen Bakterien der Mikrobengemeinschaft und diese die Pflanzen.
Die Anlage der Pflanzhügel hat den Vorteil, dass sich der Boden der Hügel besser erwärmt, sich keine Staunässe bildet, der Boden besser durchlüftet ist und die Pflanzen schneller und gesünder wachsen.
Durch den Etagenaufbau und der gleichzeitig herrschenden Wurzelvielfalt ist die Flächen extrem produktiv, der Boden ist immer bedeckt, starke Niederschläge konnen die Nährstoffe nicht auswaschen, starke Sonneneinstrahlung wird abgemildert. Diese Bodensysteme werden daher trotz ihrer hohen Produktivität von Jahr zu Jahr fruchtbarer.

Das Grundprinzip der Milpa mit dem biologischen Indianerbeet ist, dass sich mehrere Fruchtarten gegenseitig funktional ergänzen.
Der Mais ist die Stützpflanze für Bohnen. Die Leguminosen Bohnen und oder Erbsen binden den Luftstickstoff. Kürbisblätter dämpfen die Wasserverdunstung aus dem Boden, verhindern die von Mais begünstigte Bodenerosion. Werden diese Pflanzen einzeln angebaut, ist die langfristige Wirkung auf die Bodenfruchtbarkeit eher schädigend als fördernd. In Monokultur bleibt Mais mit den meisten Wurzeln in den oberen 20 Zentimetern, Kürbis benutzt die Schicht zwischen 20 und 40 Zentimeter, und die Bohnenwurzeln verteilen sich in Tiefen bis zu 60 cm. Im Mischanbau hingegen ist die Gesamtwurzelmasse um ein vielfaches größer und das Bodenvolumen wird effizienter genutzt.
Eokomit im Milpaanbau baut in Kombination mit Pflanzenkohle Dauerhumus auf.
Die Bakterien und Mikroorganismen befinden sich hauptsächlich in den oberen Schichten. Man findet in 1 cbm 100000 bis 1 Milliarde Keime. Mit der Tiefe nimmt die Zahl der Lebewesen ab. In ca 3 m Tiefe befinden sich in der Regel keine mehr. Eokomit beim Milpaanbau. In der Biologie verschwindet nichts, es wandelt sich nur um. Eokomit besteht aus rein natürlichen, nicht veränderten Bodenorganismen. Bacillus athrophaneus, Bacillus subtilis var. Niger, Cellulomonas uda, Geobacillus stearothermophilus.
Diese Bakterien zersetzen jede Biomasse, besonders organische, pflanzliche Abfälle verwandelt Eokomit je nach Material und Jahreszeit in ca 2-5 Monaten in Humus. Die durch Eokomit zersetzte Biomasse bringt man in den Pflanzhügeln in unmittelbarer Nähe der Pflanzen ein, wo die Bakterien die Pflanze ernähren und sie sich durch die Zersetzung des Abdeckstreus weiter vermehren. Eokomit besiedelt die Biomasse gezielt mit gewünschten Bakterien. Die Bakterien scheiden Stoffwechselprodukte aus, die sich in ihrem Wachstum fördern. Die Wachstumsförderung durch Stoffwechselprodukte einer anderen Bakterienart wird als Metabiose bezeichnet bezeichnet. Die Bakterien in Eokomit bilden eine Symbiose, eine ungestörte Lebensgemeinschaft. Die pathogenen Bakterien kommen in deutlich geringeren Konzentrationen vor und leben nicht in einer Symbiose, sie sterben an Nahrungsmangel und durch die Kompostierung der Bioabfälle wird es ihnen zu warm. Das termophile Bakterium Geobacillus stearothermophilus von Eokomit gedeiht bei höheren Temperaturen und setzt die Verrottung unter Ausschluss der pathogenen Keime fo

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Altaussee-wesentlich-gesund.at

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