(openPR) Factoring-Quote erstmals über 7 Prozent
Unternehmensfinanzierungen mit Factoring verzeichnen in vielen EU-Ländern steigende Nachfrage. Dynamisch entwickelt sich auch der Markt in Deutschland, der Italien überholt hat und derzeit nach Großbritannien und Frankreich an dritter Stelle liegt. „Der deutsche Factoring-Markt ist durch einen überproportionalen Zuwachs an mittelständischen Kunden gekennzeichnet. Unser Plus beim Ankaufvolumen lag zuletzt bei 8,5 Prozent“, so Volker Ernst, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM). Dass weiterhin Wachstumspotenzial besteht, zeigt auch die Factoring-Quote. Sie stellt die Relation des angekauften Forderungsvolumens zum Bruttoinlandsprodukt dar und liegt in Deutschland bei 7,01 Prozent (plus 0,4 Prozent). Quoten zum Vergleich: 15,8 Prozent in Großbritannien, durchschnittlich 9,87 Prozent in der EU.
Finanzierungs- und Sicherheitsfunktion / Spezialisten im BFM
Factoring, der laufende Verkauf offener Forderungen, ermöglicht Unternehmen eine umsatzkongruente Finanzierung und Planbarkeit der Liquidität. Hinzu kommt der Schutz vor Forderungsausfall, der für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine entscheidende Rolle spielt. Rund 15 Prozent der deutschen KMU sind offen dafür, in Zukunft Factoring als Finanzierungsinstrument einzusetzen. „In dieser Marktsituation sind Factoring-Anbieter gefragt, die mit dem betrieblichen Alltag von kleinen und mittleren Unternehmen besonders vertraut sind“, erklärt der Vorstand des BFM. „Factoring-Experten, die ihre Kunden auf Augenhöhe beraten und in vielen Fällen selbst ein Unternehmen führen, haben daher Vorteile im Wettbewerb.“
Quellen: Verbandsumfrage BFM (Geschäftsjahr 2015), Factoring-Studie BFM und Zahlen der EU Federation Factoring and Commercial Finance www.euf.eu.com





