(openPR) Köln, 4. August 2016 – Die Reinsurance Group of America, Incorporated (NYSE: RGA), hat ihre Geschäftsergebnisse für das 2. Quartal 2016 bekannt gegeben. A. Greig Woodring, Chief Executive Officer von RGA, kommentiert: „Wir sind mit dem Quartal in jeder Hinsicht zufrieden, da das Ergebnis unter dem Strich sehr stark war. Hinzu kommt, dass es positive Entwicklungen in zahlreichen Bereichen segment- und länderübergreifend gab und unsere Investment-Ergebnisse überdurchschnittlich hohe variable Erträge aus Kapitalanlagen widerspiegeln. Nach einem soliden ersten Quartal lagen sowohl unser Gewinn je Aktie als auch unser operativer Gewinn je Aktie seit Jahresbeginn deutlich über dem Vorjahresschnitt – unbeschadet des andauernden makroökonomischen Gegenwinds, resultierend aus niedrigeren Zinssätzen und relativ schwachen Fremdwährungen. Der negative Effekt der Fremdwährungsumrechnung auf den Gewinn seit Jahresbeginn entspricht 0,14 USD (~ 0,13 EUR) pro verwässerter Aktie.“
„Die Highlights dieses Quartals umfassen eine Verbesserung in Kanada aufgrund des günstigen Mortalitätsverlaufs, anhaltende Dynamik in unserem US Asset-Intensive Geschäft sowie ein erneut positives Quartal des asiatisch-pazifischen Raumes. Unser traditionelles US-Geschäft vermeldet das beste Quartal seit längerer Zeit, basierend auf starken variablen Erträgen aus Kapitalanlagen und Sterblichkeitsergebnissen, die im Rahmen unserer Erwartungen lagen. Letztlich war unser Umsatzwachstum in diesem Quartal aufgrund von solidem organischen Wachstum und Bestandstransaktionen besonders stark.“
„Wir haben in diesem Quartal rund 120.000 RGA-Stammaktien zurückgekauft und verfolgen weiterhin einen ausgewogenen Ansatz im Bereich des Kapitalmanagements in Form von Bestands- und anderen attraktiven Transaktionen einerseits sowie Aktienrückkäufen und der Erhöhung von Aktionärsdividenden über die Zeit andererseits. Das Board of Directors erhöhte die vierteljährliche Dividende um 11 Prozent auf 0,41 USD (~0,37 EUR) pro Aktie. Wir haben zwei kleinere Bestandstransaktionen im zweiten Quartal abgeschlossen und die Pipeline bleibt weiterhin gut gefüllt. Das uns zur Verfügung stehende Überschusskapital lag am 30. Juni 2016 bei rund 1 Mrd. USD (~ 893,7 Mio. EUR) und schließt die Effekte unserer Emission an vor- und nachrangigen Schuldverschreibungen ein. Die Endbuchwerte dieses Quartals lagen pro Aktie bei 118,32 USD (~105,74 EUR) inklusive des AOCI und 87,33 USD (~78,04 EUR) exklusive des AOCI und somit 9 Prozent über dem Vorjahreswert.“
„Für die Zukunft bleibt das makroökonomische Umfeld weltweit herausfordernd, aber wir konstatieren eine weiterhin hohe Nachfrage nach unseren Lösungen. Wir erwarten, dass wir weiterhin sowohl in unserem traditionellen als auch im Transaktionsgeschäft zu Abschlüssen kommen werden.“
Das RGA Board of Directors deklarierte für den 30. August 2016 die Ausschüttung einer regulären vierteljährlichen Dividende von 0,41 USD (~ 0,37 EUR) an die am 9. August 2016 eingetragenen Aktionäre.
2. Quartal 2016: Die Ergebnisse im Überblick
• Nettogewinn: 236,1 Mio. USD (~ 210,9 Mio. EUR)
oder 3,64 USD (~ 3,25 EUR) pro verwässerter Aktie
Vorjahresquartal: 130,4 Mio. USD (~ 116,5 Mio. EUR)
oder 1,94 USD (~ 1,73 EUR) pro verwässerter Aktie
• Operatives Ergebnis: 181,2 Mio. USD[1] (~ 161,9 Mio. EUR)
oder 2,80 USD (~ 2,50 EUR) pro verwässerter Aktie
Vorjahresquartal: 130,3 Mio. USD (~ 116,4 Mio. EUR)
oder 1,94 USD (~ 1,73 EUR) pro verwässerter Aktie
• Anstieg der Prämien um 10 Prozent auf 2,3 Mrd. USD (~ 2,1 Mrd. EUR)
Weitere Informationen und die vollständige Veröffentlichung des Konzernergebnisses für das zweite Quartal unter Investor Relations auf www.rgare.com
[1] Non-GAAP-Kennzahlen: RGA greift auf so genannte Non-GAAP-Kennzahlen zurück; dabei ist das „Operative Ergebnis“ (Operating income) die Analysebasis für den Jahresfinanzbericht. Diese Kennzahl dient auch als Basis für die Bestimmung von Zielsetzungen und Awards im RGA Management Incentive Program. Das RGA-Management ist der Überzeugung, dass das operative Ergebnis sowohl vor als auch nach Steuern die Profitabilität und aktuelle Entwicklungen im operativen Bereich des Unternehmens besser widerspiegelt. Hauptgrund dafür ist, dass diese Kennzahl die Netto-Effekte von Gewinn und Verlusten im Zusammenhang mit Kapitalanlagen nicht berücksichtigt, ebenso wenig Veränderungen im Fair Value bei bestimmten derivativen Instrumenten und damit verbundenen Abschlusskosten; diese Aspekte sind aufgrund des Kreditmarkt- und Zinsumfelds relativ volatil und daher kein unbedingter Indikator für die tatsächliche Performance des Unternehmens. Darüber hinaus schließt „Operatives Ergebnis“ jegliche Nettogewinne und -verluste aus eingestellten Geschäftstätigkeiten aus, ebenso den kumulativen Effekt von Rechnungslegungsänderungen – auch diese sind aus Sicht des Managements nicht aussagekräftig für die laufende Geschäftstätigkeit. Die Definition des „Operativen Ergebnisses“ kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren und ist kein Ersatz für das Nettoergebnis nach US-GAAP. Überleitungsrechnungen zum Nettoergebnis nach US-GAAP sind aus dem Jahresbericht von RGA ersichtlich. Dieser und weitere Finanzinformationen stehen auf www.rgare.com im Investor Relations-Bereich zur Verfügung.
Eine weitere Non-GAAP-Kennzahl ist das „Eigenkapital“ (Shareholders’ equity), welches den „accumulated other comprehensive income“ (AOCI) unberücksichtigt lässt. Aus Sicht des Managements erlaubt diese Kennzahl die Evaluierung der Jahresbilanz, ohne dass Effekte aus nicht realisierten Gewinnen/Verlusten insbesondere aus „mark-to-market“ Wertberichtigungen auf Kapitalanlagen und Währungsunterschieden mit einfließen.
Des Weiteren ist die „Operative Eigenkapitalrendite“ (Operating return on equity) eine Non-GAAP-Kennzahl: Sie teilt das operative Ergebnis durch das durchschnittliche Eigenkapital ausschließlich des AOCI.
