(openPR) Neu im Altlußheimer Museum AUTOVISION: Einmaliges Messefahrzeug neu aufgebaut! Bereits im Jahre 1936 entdeckte Jean Bugatti, Sohn des Gründers der Bugattiwerke Molsheim, Ettore Bugatti, dass man bei internationalen Automobilmessen mit außergewöhnlichen Fahrzeugen, völlig gleich ob diese straßentauglich sind oder nicht, die größte Aufmerksamkeit sowohl bei der Fachpresse als auch dem Publikum erlangt. So kreierte er für den im Oktober des selben Jahres stattfindenden 30. Automobilsalon in Paris einen T57 S Roadster, der besonders durch sein extravagantes Design für Schlagzeilen sorgen sollte. Ein extrem tief liegendes Chassis, mitlenkende Vorderradkästen und der für die T57 S-Serie markante Spitzkühler verhalfen dem Roadster zu einem extrem sportlichen und gleichsam futuristischen Erscheinungsbild. Unterstrichen wurde dieser marketingwirksame Gesamteindruck aber besonders durch einen Speziallack, den man in dieser Form bis dato noch nicht kannte. Mithilfe gemahlener Forellenschuppen schaffte man es, einen für damalige Zeiten mehr als außergewöhnlichen Metallic-Lack Effekt zu erzielen.
Technisch war das Fahrzeug aber eher unausgereift. So sorgten die ungefederten Massen dieser Designstudie von Jean Bugatti für ein zu hohes Gewicht. Zudem konnten die Bremsen nicht richtig entwärmt werden. Bereits beim Genfer Automobilsalon 1937 zeigte man den Roadster daher wieder mit veränderten, eher klassischen Vorderkotflügeln und das Fahrzeug fand schließlich noch im selben Jahr einen Käufer.
Im Jahr 1954 wurde der Roadster dann schließlich von seinem Eigentümer mit einer modernen Barchetta-Karosserie versehen und sollte Pech bringen, denn es wurde zwei Jahre darauf in Paris gestohlen. Danach verliert sich jegliche Spur zu dem einmaligen, ursprünglich als Demo-Showcar gedachten Bugatti T57 S Roadster. Aufgrund dieser Einmaligkeit wurde unter der Leitung von Museums-Chef Horst Schultz nun eine detailgetreue „Recreation“ gebaut, welche ab sofort in Altlußheim als weiteres Highlight der Bugatti T57 Sonderausstellung „THE LAST FRENCH BUGATTIS“ zu sehen ist.













