(openPR) Die Hälfte der MitarbeiterInnen im Büro fühlen sich durch die KollegInnen mit Lärm stark beeinträchtigt. Nimmt man diejenigen noch dazu die sich mäßig beeintrechtigt fühlen, sind es sogar Drei von Vieren. Nach den Gründen befragt, sind dies hauptsächlich Gespräche, Telefonate oder KollegInnen/Gäste am Arbeitsplatz. Moderne Geräte rangieren erst weiter hinten, zumal diese in den letzten Jahren immer leiser wurden und kaum mehr als 50dB(A) erreichen. Die Anordnung der Schreibtische ist nahezu unerheblich, ob es sich um 2er, 4er oder größere Gruppenbüros sind. Am höchsten ist die Beeinträchtigung bei 4er Anordnungen (ca. 60% bzw. 86%). Zieht man die durchschnittliche Arbeitsdauer ohne Störung von ca. 11 Minuten in Betracht, die notwendige Wiederholung bei Arbeitsaufnahme, so verwundert es nicht das die Produktivität um ca. 25-30% sinkt. Handelt es sich um moderne höhenverstellbare Schreibtische in einer 4er Anordnung kommen noch andere psychische Belastungen hinzu.
Bei Neueinrichtungen oder Umbauten ist es um so erstaunlicher, dass derart wenig Rücksicht auf diese Erkenntnisse genommen wird. Lediglich der Platzbedarf scheint bei der eindimensionalen Betrachtung das entscheidende Kriterium zu sein. In Zeiten von Fachkräftemangel und den Bemühungen um die Besten Köpfe eine Verschwendung und vertane Chance des Managements. Berücksichtigt man die Kosten und die Dauer der Wiederbesetzung einer Position, wird es zu einem klaren Verlustgeschäft. Soviel lässt sich auch mit Desksharing nicht einsparen.
Welche Möglichkeiten Sie haben, bei einem Umzug, einer Renovierung oder Umgestaltung zeigen wir Ihnen gerne auf. Kontaktieren Sie uns einfach.

















