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Weiterbildung „Palliative Care“ erfolgreich

21.06.201609:57 UhrGesundheit & Medizin
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Gruppenbild "Palliative Care"-Weiterbildung (BU siehe Text)

(openPR) 11 Pflegekräfte haben Qualifikation für die Betreuung von Schwerstkranken und Sterbenden absolviert

Patienten, die sich im fortgeschrittenen Stadium einer nicht heilbaren Krankheit befinden, benötigen ein ganzheitliches Behandlungs- und Betreuungskonzept, damit ihre Lebensqualität verbessert und möglichst lange erhalten werden kann. Dies erfordert eine symptomorientierte, individuelle Pflege und Therapie unter besonderer Berücksichtigung körperlicher und seelischer Bedürfnisse der Betroffenen. Um diese zugewandte Betreuung leisten zu können, bedarf es der Zusatz-Qualifikation „Palliative Care“. Diese berufsbegleitende Weiterbildung haben nun elf examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen aus verschiedenen Krankenhäusern am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum erfolgreich abgeschlossen.



Während des sechsmonatigen Lehrgangs lernten die Teilnehmer/innen das ganzheitliche Behandlungskonzept in der Palliativmedizin kennen und erwarben Grundkenntnisse in den Bereichen Schmerztherapie, Symptomkontrolle und Rechtskunde. Auch ein Besuch im Hospiz Recklinghausen sowie das Zwischenmenschliche stand auf dem Lehrplan. Neben der Krankheitsbewältigung und den Möglichkeiten einer Begleitung von Angehörigen setzten sich die Absolventen kritisch mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander und sind nun gut für ihren Einsatz in den Palliativabteilungen der jeweiligen Kliniken gewappnet – so wie am Knappschaftskrankenhaus.

Hier wurde bereits 2011 ein spezieller Palliativbereich eingerichtet, um Patienten mit einer unheilbaren Krankheit in einer geschützten Umgebung eine individuelle Betreuung bieten zu können. Ein extra ausgebildetes, multiprofessionelles Team aus Ärzten und Schwestern/Pflegern sowie Psychoonkologen, Seelsorgern, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern und Sozialarbeitern kümmert sich um das Wohl der schwerstkranken Patienten. Erst kürzlich erhielt das Knappschaftskrankenhaus dafür als bundesweit erste Universitätsklinik das „Deutsche Palliativsiegel“, mit dem die Versorgungsqualität von Sterbenden und Schwerstkranken durch eine unabhängige Zertifizierungsstelle als vorbildlich bewertet wurde.

Bildunterzeile (v.l.): Carmen Burdel-Köhn (Kursleitung), Annette Peter (Stv. Pflegedirektorin), Susanne Knäpper (Kursleitung), Kathrin Klein, Desiree Czubak, Cemile Gülbahar, Ajoke Petrasch, Iris Gräfingholt, Nadine Rehage, Anna Zimmermann, Marina Majnaric, Janitha Jagatheaswaran, Denise Wohlfeil und Firat Elemen.

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