(openPR) Das Bauwesen nimmt als Schlüsseltechnologie eine zentrale Position bei der Bewältigung der zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen hinsichtlich Energieeffizienz, Emissionsreduktion, Ressourcenmanagement, demographischer Wandel und Urbanisierung ein. An diesen Zukunftsthemen setzt das Anfang 2016 gestartete ZIM-Kooperationsnetzwerk „Bau 4.0“ an.
Das Ziel des Netzwerkes „Bau 4.0" ist die Entwicklung innovativer Systemlösungen im Bereich des Bauwesens zur Erhöhung der Flexibilität und Individualisierung im Häuser- und Gebäudebau. Dies soll z.B. über eine Modularisierung der Bauelemente erreicht werden, so dass auch bei Bestandsbauten eine flexible Umgestaltung der Zimmereinteilung und eine individuelle Anpassung des Wohnraums an veränderte Lebenssituationen ermöglicht wird. Umgesetzt werden die Entwicklungen durch sechs KMU und zwei Forschungseinrichtungen. Im ZIM-Kooperationsnetzwerk „Bau 4.0“ arbeiten derzeit sechs Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen zusammen, um die innovativen Lösungsstrategien für das Bauwesen zu entwickeln. Auf diese Weise sollen revolutionäre Standards im Bauwesen erzielt werden. Durch die gemeinsame Entwicklung bereichsübergreifender marktreifer Systemlösungen aus dem Netzwerk heraus, sollen diese Herausforderungen bewältigt und der Marktbedarf für diese Produkte bedient werden.
Zur Stärkung der geplanten FuE-Projekte und der Bildung von Synergieeffekten, sucht das Netzwerk aktiv nach komplementären Partnern. Zur Zielverfolgung sind besonders Partner aus den Bereichen EMS-Entwickler, Sensorhersteller, Materialentwicklung (Kunststoff, Lack, Keramik), Solar- und Photovoltaik, Raumklimatisierung, Gebäudetechnik, Fensterentwicklung und Sicherheitstechnik gefragt. Selbstverständlich ist das Netzwerk zusätzlich für Partner und Interessenten aus anderen Bereichen zur Schaffung nachhaltiger Synergieeffekte offen.





