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Es fehlen über 8.000 Pflege-Einzelzimmer in Hessen

31.05.201609:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Der Informationsdienstleister „marktdialog“ veröffentlichte den Jahresbericht 2016 über den stationären Pflegemarkt in Hessen. Untersucht wurde auch die Umsetzung der ab 2019 vorgeschriebenen Einzelzimmerquote von 80% je Pflegeeinrichtung.
Das Ergebnis: etwa jede 2. Pflegeeinrichtung erfüllt die künftigen Vorgaben noch nicht. Aufsummiert wurde ein Fehlbestand von mehr als 8.195 Einzelzimmern festgestellt.


Fast jedes zweite Pflegeheim erfüllt künftige Vorgabe nicht
Der größte Anteil dabei entfällt auf kirchlich orientierte Pflegeheime. Überraschen kann dies angesichts deren Dominanz nicht : fast jede dritte Pflegeeinrichtung Hessens wird von einem kirchennahen Dienstleister betrieben. Zudem: die Kirchen gehören zu den Pionieren der Altenpflege. Oft wurden sie direkt nach 1945 in der Altenpflege aktiv, halten also einen überproportional hohen Bestand an Altimmobilien.
Den zweithöchsten Anteil stellen privat betriebene Einzeleinrichtungen. Vor Ort mit einer durchschnittlichen Bettenkapazität von 60 Betten oft eher unscheinbar, stellen sie mit ihrer Präsenz in der Fläche jedoch auch den zweithöchsten Anteil aller Heimbetreiber Hessens.
Starke regionale Unterschiede
Augenfällig sind regional sehr unterschiedliche Ausprägungen des Einzelzimmer-Fehlbestandes. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen städtisch oder ländlichen Raum handelt. So ist der ermittelte Fehlbestand für den Landkreis Bergstraße nicht so weit von dem der Großstadt Frankfurt entfernt, wie man es vermuten würde.
Düstere Aussichten
Im Rahmen des Jahresberichtes wurden auch geplante bauliche Maßnahmen zur Einhaltung der künftigen Gesetzesvorgaben ausgewertet. Außer vereinzelten Maßnahmen konnten keine signifikanten Anstrengungen festgestellt werden.
Um den Vorgaben gerecht zu werden, könnten Mehrbettzimmer auch einfach nur mit einer Person belegt werden, die weiteren Anforderungen des Gesetzgebers, etwa hinsichtlich sanitärer Anlagen, einmal ausgeblendet.
Für die „ausquartierten“ Pflegebedürftigen stehen jedoch schlicht zu wenig freie Pflegeplätze zur Verfügung. Hessenweit entfallen rein rechnerisch auf die gut 8.000 Bewohner von Mehrbettzimmern lediglich knapp 7.000 freie Pflegeplätze. Das spiegelt sich in fast allen der 26 Landkreisen/kreisfreien Städte Hessens. Etwa in der Stadt Kassel, wo knapp 150 freien Pflegeplätzen über 400 Pflegebedürftige gegenüberstehen, die jetzt in Mehrbettzimmern untergebracht sind.
Auszüge aus dem Bericht können kostenlos von der marktdialog-Website abgerufen werden. Der vollständige Report ist kostenpflichtig.


Mehr unter: www.marktdialog.com/de/downloads/aktuelles.html


Hanau, 30.05.2016

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