(openPR) Mit zwei „Tagen der Offenen Tür“ am Samstag, dem 31. Oktober und Sonntag, dem 1. November 2009 wird das AWO-Altenzentrum Homberg eröffnet. „Die ersten Bewohner werden dann Anfang November in eines der schönsten Pflegeheime im Schwalm-Eder-Kreis einziehen“, so der Geschäftsführer der AWO Nordhessen, Michael Schmidt.
Das AWO-Altenzentrum Homberg ist an der Stelle des ehemaligen Hospitals zum Heiligen Geist erbaut worden. Die beiden angebauten Gebäudeteile setzen sich architektonisch ansprechend vom historischen Teil ab und beherbergen alle 55 Bewohnerzimmer – ausschließlich Einzelzimmer mit Bad. Große, bodentiefe Fenster sorgen dafür, dass die Bewohner auch im Liegen den Blick nach draußen haben. Im alten Spitalgebäude sind Empfang und die Gemeinschaftsräume untergebracht. In der Außenanlage mit Garten, Rundweg und Sitzgelegenheiten werden Hochbeete angelegt, die von den Bewohnern gepflegt werden können.
5,1 Millionen Euro haben der Neubau und die Sanierung des historischen Teils und heutigen Mitteltraktes gekostet. Davon übernahm das Land Hessen 3 Millionen Euro, den Rest hat der Investor PR Bau und Boden als Darlehen aufgenommen.
„Mit dem Homberger Pflegeheim haben wir erneut unsere Maßstäbe für eine bedarfsgerechte Pflege umgesetzt. Das Haus liegt mitten im Stadtzentrum, wir bieten dort hoch qualifizierte Pflege und ermöglichen ein weitgehend eigenständiges Leben auch bei fortscheitender Pflegebedürftigkeit“, erklärt Michael Schmidt.
Das AWO-Altenzentrum Homberg wird nach einem neuartigen, aber bei der AWO Nordhessen seit langem bewährten Konzept geführt. Jeweils bis zu elf Bewohnerinnen und Bewohner leben in betreuten Hausgemeinschaften zusammen. Im Homberger Pflegeheim sind es fünf solcher Lebensgemeinschaften. Dort verbringen die Senioren ihren Alltag genauso, wie man das auch in einer Familie tut. Tagsüber werden sie von einer Hauswirtschaftskraft begleitet. Die notwendige Pflege, die von Pflegefachkräften ausgeführt wird, tritt in den Hintergrund. Beim Kochen, Wäschewaschen und allen Alltagsarbeiten helfen die Bewohner so mit, wie es ihre Fähigkeiten ermöglichen. „Ressourcen pflegen und erhalten durch hauswirtschaftliche Tätigkeiten ist das A und O des Konzeptes“, so der Einrichtungsleiter Arnim Roß. Neben Dauerpflegeplätzen bietet das neue Pflegeheim auch Kurzzeitpflege an.













