(openPR) Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will noch in diesem Jahr ein Konzept für einen öffentlich geförderten dritten Arbeitsmarkt vorlegen. Damit sollten 400 000 Langzeitarbeitslose ohne jede Aussicht auf eine Beschäftigung eine neue Perspektive erhalten. Allerdings hat die BA noch kein ausgereiftes Konzept, sondern nur Überlegungen, einen dritten Arbeitsmarkt für eine dauerhafte, öffentlich geförderte Beschäftigung aufzubauen.
Anders als im zweiten Arbeitsmarkt, der befristete Förderinstrumente wie etwa die sechsmonatigen Ein-Euro-Jobs umfasst, wäre die öffentlich geförderte Beschäftigung im dritten Arbeitsmarkt auf Dauer angelegt.
Wie dieser Arbeitsmarkt aussehen könnte, haben einige Diätenbezieher schon im Vorfeld verlautbaren lassen. Null-Euro Vergütungen und Arbeitsbedingungen außerhalb des Arbeitsrechts sind dabei Begriffe die sich Erwerbslose schon länger anhören müssen. Ob dabei die Örtlichkeiten der Beschäftigung einen barackenähnlichen Charakter aufweisen werden, wird die Zukunft zeigen.
Auch ist man auf den vierten Arbeitsmarkt gespannt und auch was der Fünfte bringen wird. Der schwarze Arbeitsmarkt indessen blüht weiter auf, denn ein immer größer Teil der bereits jetzt noch sozialversicherungspflichtigen Angestellten kommen ohne den “schwarzen” Euro bald nicht mehr aus, um den hohen Lebensstandard weiterhin zu realisieren und die ständigen Preissteigerungen zu kompensieren.
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