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Die häufigsten Fußverformungen und mögliche OP´s

02.05.201615:11 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die Füße werden oft wenig beachtet. Völlig zu unrecht. Denn: Fußprobleme zählen zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt. Oft wird man erst auf die Füße aufmerksam, wenn Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen auftreten.


Der menschliche Fuß ist großen Belastungen ausgesetzt, da er das komplette Körpergewicht tragen und einen aufrechten Gang ermöglichen muss. Kein Wunder, wenn die Füße irgendwann Schaden nehmen.



Häufig kommt es zu Verformungen der Füße. Der Ballenzeh (Hallux valgus), Schneiderballen und Hammerzeh zählen zu den häufigsten Fußverformungen.

Vor allem Frauen sind betroffen. Die Ursachen: Sie tragen meist hohe und spitze Schuhe. Außerdem haben Frauen ein schwächeres Bindegewebe als Männer, das durch hormonelle Veränderungen (zum Beispiel Schwangerschaft) noch nachgiebiger wird. Aber auch die Veranlagung spielt eine große Rolle.

Beginnen sich die Zehen zu verformen, muss nicht immer gleich operiert werden. In leichten Fällen oft hilfreich: Häufig barfuß laufen, geweitete Schuhe oder spezielle Schuheinlagen tragen sowie Physiotherapie.

Dr. Jürgen Walpert, Orthopäde und Leiter der Abteilung für Fuß- und Gelenkchirurgie der Hamburger Klinik Fleetinsel: „Ist die Verformung sehr stark und schmerzhaft, sollte nicht zu lange mit einer Operation gewartet werden. Denn in der Regel verschlimmert sich die Deformität. Und je stärker die Verformung, desto komplizierter der Eingriff.“

Die häufigsten Fußdeformitäten sind:

? Ballenzeh: Hallux valgus nennen Mediziner die Deformation, bei der sich der große Zeh nach außen schiebt und ein sichtbar herausragender Ballen entsteht. Der große Zeh kann in Extremfällen fast quer über den anderen Zehen liegen.

? Schneiderballen: Ähnlich wie an der Großzehe, kann auch der mittlere Zeh zu weit abgespreizt sein. Es bildet sich eine schmerzhafte Schwiele am „Köpfchen“ des Zehs, die im Schuh stark drücken kann.

? Hammerzeh: Eine oder mehrere kleine Zehen können stark verkrümmt sein. Das Mittelgelenk steht nach oben. Es kann sich darauf ein Hühnerauge bilden, wenn der Schuh daran reibt. Das Endglied zeigt steil nach unten und bohrt sich in die Schuhsohle. Schwielen und Druckstellen entstehen.

Auch wenn diese Fußfehlstellungen unterschiedlich sind - das Ziel bei einer Operation ist gleich: Der schiefe Zeh muss korrigiert werden. Dr. Walpert: „Der Knochen muss durchtrennt und die schiefstehende Zehe in die richtige Position gebracht werden. Damit die Knochen wieder gut zusammenwachsen, müssen sie mit Implantaten fixiert werden. Wichtig ist dabei auch eine gute Zentrierung des Gelenkes“. Hierfür stehen verschiedene Materialien und Operationstechniken zur Verfügung.

Die möglichen OP-Verfahren:

1. resorbierbare Schrauben aus Milchsäure – keine Nach-OP nötig
Verwendet man Platten oder Metallschrauben zum Fixieren, ist in der Regel eine Nach-OP nötig, um den Fremdkörper wieder zu entfernen. Verwendet man Schrauben aus Milchsäure, ist kein zweiter Eingriff notwendig. Denn diese Schrauben lösen sich von selbst wieder auf. Dr. Walpert: „In der Regel beginnt der Abbau der Implantate rund acht Wochen nach der Implantation, also dann, wenn die Knochenheilung weit fortgeschritten beziehungsweise abgeschlossen ist.“ Resorbierbare Implantate aus Milchsäure haben sich seit über zehn Jahren bewährt. Studien bestätigen den langfristigen Erfolg dieser Methode. „Die Milchsäure-Schrauben haben sich als sehr verträglich und sehr stabil erwiesen. Für die Patienten ist es natürlich hervorragend, dass sich die Schrauben auflösen. So bleibt kein Fremdmaterial im Körper“, freut sich Dr. Walpert.

2. resorbierbare Schrauben aus Magnesium
Neuerdings gibt es auch Schrauben aus Magnesium. Diese sollen sich – wie die Schrauben aus Milchsäure – nach einiger Zeit von selbst wieder auflösen. Doch viele Fuß-Experten sind noch skeptisch. Dr. Walpert: „Aus der Forschung ist bekannt, dass beim Abbau von Magnesium Korrosionsschäden entstehen. Das Metall rostet sozusagen im Knochen weg. Das kann dann im schlimmsten Fall zum Verlust der Knochensubstanz führen.“

3. Titanschrauben bleiben im Körper
Früher wurden ausschließlich Schrauben aus Titan verwendet. In vielen Kliniken kommen sie immer noch zum Einsatz. Diese Schrauben bleiben nach der OP in der Regel im Körper. Vorteil: Diese Schrauben sind auch sehr stabil. Nachteil: Da sie langfristig im Körper bleiben, können sie ein Fremdkörpergefühl verursachen. Auch nach Jahren kann es erforderlich sein, sie zu entfernen, was dann oft aufwendiger ist.

4. Spezielle Titan-Platte
Seit mehreren Jahren kann auch ein spezielles Titan-Implantat verwendet werden. Es handelt sich im Prinzip um eine Platte mit vier Schrauben – anstelle von einzelnen Schrauben oder Drahtstiften, wie sie sonst verwendet werden. Die Idee dahinter: Bei der Titanplatte werden die Schrauben nicht nur im Knochen verankert, sondern auch über Gewinde in der Platte. Dadurch ist das Implantat besonders fest verankert und der Fuß sofort nach dem Eingriff wieder voll belastbar. Allerdings behält man auch hier Fremdmaterial im Körper, das später entfernt werden muss.

Sind beide Füße betroffen, sollten sie nicht gleichzeitig operiert werden. Dr. Walpert: „Ich operiere nie beide Füße auf einmal, weil man die Füße sonst überanstrengen würde, wie eine wissenschaftliche Studie zeigt. Nach der Operation muss der eine Fuß erst etwas ruhen. Mit dem anderen kann man sich dann erstmal weiter normal bewegen.“

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