(openPR) Fotografien eines Blinden
Am 08.05.2016 startet um 16 Uhr im NOCTI VAGUS Berlin ein ungewöhnliches Fotoprojekt, das den Alltag eines Blinden zeigt.
Hierfür war Jörg Tretow, der von Geburt an vollständig erblindet ist und im NOCTI VAGUS arbeitet, mit der Kamera unterwegs und fotografierte seinen Alltag aus der Sichtweise eines Blinden.
Mithilfe des Hörens, seiner Intuition, des Tastens und des Fühlens entstanden einzigartige Fotografien. Sie zeigen Einblicke in eine Welt, wie sie vorher noch nie möglich waren und gestatten neue Sichtweisen auf die Warnehmungen eines blinden Menschen, in der selbst eine kurze Busfahrt, ein winziges Hindernis auf dem Gehweg oder ein alltäglicher Einkauf jeden Tag neue Herausforderungen darstellen.
In Zusammenarbeit mit der Kuratorin Antje Schulz (www.impressionistische-fotografie.de) konnte das Projekt realisiert werden, dessen sensible Bilder eindrucksvolle Momente zeigen und den Betrachter in seinen Bann ziehen. Gleichzeitig möchten sie die Diskussion zur besseren Integration von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft anregen, für die jeder einen Beitrag leisten kann.
Als weiteren Höhepunkt der Ausstellungseröffnung bietet das Dunkelrestaurant und die weltweit erste Dunkelbühne NOCTI VAGUS, das vielen blinden und stark sehbehinderten Menschen eine berufliche Perspektive bietet, auch die Möglichkeit, kostenlos Canapés im Dunkeln zu genießen. Darüber hinaus stehen Jörg Tretow und Antje Schulz für Fragen zur Verfügung.













