(openPR) Das rhythmische Bewegungstraining geht zurück auf Dr. Harald Blomberg, einem schwedischen Psychiater. Dr. Blomberg therapiert seit ca. 30 Jahren ( Praxis in Stockholm ) u. a Menschen mit AD(H)S, Autismus, Legasthenie und anderen Lern – und Verhaltensauffälligkeiten wie Sprachverzögerungen und Entwicklungsverzögerungen.
Es ist seit langem belegt, dass viele Lern – und Verhaltensauffälligkeiten wie z. B AD(H)S auf persistierende frühkindlicher Reflexe zurückzuführen sind.
Frühkindliche Reflexe ermöglichen dem Baby das Überleben und die Anpassung an die neue Welt in den ersten Monaten. Frühkindliche Reflexe sind nicht willentlich steuerbar, sollten zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden sein und zu einem bestimmten Zeitpunkt integriert, bzw gegen „reife“ Reflexe ersetzt sein. Darüber hinaus werden durch die „von der Natur festgelegten“ Bewegungen alle Hirnareale optimal vernetzt und verbunden sowie die Wahrnehmungen trainiert.
Kommt es aus irgendwelchen Gründen zu einer Störung dieses Systems, werden frühkindliche Reflexe nicht optimal integriert, die Ausbildung „reifer“ Reflexe behindert, die Entwicklung des Gehirns und somit des Lernens verhindert. Es treten Wahrnehmungsstörungen, Lernschwierigkeiten, Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten auf.
Im Zusammenhang mit ADHS hat sich gezeigt, dass überzufällig häufig bestimmte frühkindliche Reflexe nicht optimal integriert sind und hierdurch auch alle weiteren Reflexe beeinträchtigt sind, z. B der Schreckreflex ( nicht mit Kritik umgehen können, sich immer angegriffen fühlen, immer im Dauerstress sein, nie wirklich entspannen können, mit Rückzug oder Aggression reagieren ). Es kommt zu den typischen Auffälligkeiten wie Impulskontollschwäche, Konzentrationsschwäche, Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Motivation sowie Hyperaktivität. Auf diesen Zusammenhang wies bereits Dr. Carsten Queißer, Kinderarzt in einem ausführlichen Artikel hin.
Das rhythmische Bewegungstraining wird nach einer ausführlichen Förderdiagnostik individuell auf jeden Einzelnen zugeschnitten. Es beinhaltet spezielle Bewegungsübungen, die täglich 10 Min. zu Hause durchgeführt werden. Dieser individuelle und persönliche Bewegungsplan wird einmal monatlich kontrolliert und angepasst. In mehreren Studien konnte klar belegt werden, dass erste Besserungen des Wohlbefindens und Verhaltens bereits nach einigen Wochen Bewegungstraining eintreten können. ( Dr. Harald Blomberg, Psychiater ).
Das rhythmische Bewegungstraining ist keine Therapieform, sondern stellt eine Unterstützung dar, z. B bei ADHS, Autismus, Legasthenie, Sprachstörungen.
Weitere Informationen
http://www.adhs-akademie.com/rhythmisches-bewegungstraining.htm













