(openPR) Vor wenigen Tagen sind vor dem Gebäude des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) Schmierereien aufgetaucht, die eindeutig fremdenfeindlich, und dem rechtsextremen Lager zuzuordnen, sind.
Unter anderem war eine sogenannte Odal-Rune zu erkennen. Während der NS-Diktatur war dies das Symbol des “Rasse- und Siedlungshauptamts der SS” sowie des Bundes Nationaler Studenten (BNS). Das Symbol wurde nach Ende der NS-Diktatur verboten.
Hierzu erklärt der Vorsitzende des AStA, Marco Patriarca: „Die Studierendenschaft positioniert sich klar gegen Rassismus und gegen jedwede Form der Menschenfeindlichkeit. Wir sind eine weltoffene und tolerante Hochschule und das wollen wir auch bleiben.“
Savas-Durmus Acar, Vorstandsmitglied des AStA, ergänzt: „An der Hochschule haben wir einen Ausländeranteil von 10 %, zusätzlich der Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund.“
Zum Hintergrund: Der AStA veranstaltet in Kooperation mit dem Unity for Refugees e.V. vom 11. bis zum 15. April eine Veranstaltungsreihe zum Thema Flüchtlingssituation. Die Schmierereien tauchten kurz nach Bekanntgabe der Termine auf. Unter dem Motto; „Cross your Borders – Speak up for Refugees“ wird es Gastvorträge von Dr. Oliver M. Piecha sowie Prof. H.-J. Bontrup geben. Weiterhin wird der Film „Asyland“ gezeigt. Bei seiner Aufführung wird der Mönchengladbacher Regisseur, Haythem Dabeba, zu Gast sein und bei der anschließenden Diskussionsrunde Fragen aus dem Publikum beantworten. Mit dem Mönchengladbacher Ratsherrn Torben Schultz meldet sich auch die Kommunalpolitik zu Wort. Die Veranstaltungen finden alle am Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein statt. Weitere Infos finden sich auf der Website des AStA (http://asta.hs-niederrhein.de/newsleser/cross-your-border-speak-up-for-refugees-eine-kooperation-des-asta-der-hn-unity-for-refugees-ev.html).
Für Rückfragen steht der Allgemeine Studierendenausschuss der Hochschule Niederrhein unter
, oder telefonisch unter 02161/ 23552, zur Verfügung.













