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Fed blickt besorgt auf die weltweite Konjunktur

Bild: Fed blickt besorgt auf die weltweite Konjunktur

(openPR) Die Währungshüter der Fed = US Notenbank haben jetzt wohl auch noch verstärkt die Weltkonjunktur im Auge. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) der Fed-Sitzung vom 15. und 16. März hervor. Da mag es dem kleinen, neutralen Arbeitnehmer und Sparer im Euroraum noch mehr Angst und Bange um die weitere Zukunft werden, wenn die selbsternannte Welt-Währungspolizei, diese zwar absolut nicht im Griff hat, aber mit der sich nun abzeichnenden geplanten Schwächung des US-Dollars einen stärkeren € im Verhältnis zum US-Dollar anstrebt.

Die Mehrzahl der Fed-Mitglieder hält es für angebracht und notwendig, mit einer Fortsetzung der Zinswende in den USA zunächst abzuwarten.

Die weltweite Konjunkturentwicklung bereitet den Notenbankern Sorge. Sie sprechen die Probleme der Emerging Markets direkt an. Diese werden über einen ausgedehnten Zeitraum wohl nur schwaches Wachstum produzieren können. Die globalen Risiken und das aktuell schwache Wachstum der Weltwirtschaft rechtfertigen eine vorsichtige Geldpolitik der Fed, so weiterhin in der Mitschrift.

Weil: ein zu starker US-Dollar im Verhältnis zu anderen Währungen zu einer regelrechten Flucht in diesen dann "Sicheren Hafen" führen kann. Das Großkapital räumt bei solchen Gelegenheiten (starker US-Dollar, schwacher € zum Beispiel) schnell mal die €-Konten leer und "parkt" dann ihre hart verdienten Billiarden liebend gerne im Erdöl, welches ja bekannterweise in US-Dollar abgerechnet wird. Investition in den Petrodollar!

Die angestrebte US-Dollar-Schwächung führt auf mittel- und langfristigen Sicht zu einer Aufwertung des € gegenüber dem US-Dollar. Ein höherer € im Verhältnis zum US-Dollar macht deutsche Produkte im Verhältnis wiederum teurer. Ein stärkerer € verlangsamt das Deutsche und Europäische Wachstum und bremst die Wachstumsbemühungen der Eurozone aus. Eine Reallohn-Steigerung für deutsche Arbeiter und Arbeitnehmer bleibt so weiterhin wohl ein Wunschtraum und der € auf Mehrjahressicht ein absolutes Zinswrack.

An den Finanzmärkten gab es kaum Reaktionen auf die Veröffentlichung, denn aus Anlegersicht ist der nächste kleine Zinserhöhungsschritt der Fed frühestens für Juni 2016 eingerechnet. Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit hierfür liegt bei nun bei 21,6%.

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