(openPR) Der Goldpreis ist mit einem Kursgewinn ins neue Jahr gestartet. Dabei profitierte das gelbe Edelmetall in der vergangenen Woche von einem schwachen US-Dollar und stieg auf ein Vierwochenhoch. Marktteilnehmer begründeten dies mit Aussagen der US-Notenbank Fed. Laut des Sitzungsprotokolls zum Zinsentscheid im Dezember 2016 sehen die US-Währungshüter den Wachstumsausblick optimistischer als zuvor. Gleichzeitig zeigten sie sich jedoch besorgt über einen zu starken US-Dollar.
Neben dem Fed-Protokoll erschienen in der vergangenen Woche auch neue Daten zum US-Arbeitsmarkt im Dezember. So vermeldete das US-Arbeitsministerium 156.000 neu geschaffene Stellen außerhalb der Argrarwirtschaft. Analysten hatten mit rund 180.000 neuen Jobs gerechnet. Allerdings korrigierte das Arbeitsministerium den Stellenzuwachs im November deutlich nach oben, was für eine robuste US-Konjunktur spricht. Die US-Arbeitsmarktdaten gehören zu den Kennzahlen, an denen die Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Zudem stiegen die Stundenlöhne im Dezember laut des Berichts stärker als gedacht. Dies ist ein Indikator für eine steigende Inflation und dürfte von den US-Währungshütern kritisch beobachtet werden. Im Rahmen ihres Zinsentscheids im vergangenen Dezember hatte die Fed für 2017 drei Zinsschritte in Aussicht gestellt.
Darüber hinaus meldeten sich die Chinesen wieder am Goldmarkt zurück. In den ersten drei Handelstagen des neuen Jahres verzeichnete die Shanghai Gold Exchange ein steigendes Interesse am gelben Edelmetall. So stieg der durchschnittliche Tagesumsatz der besonders beliebten Ein-Kilogramm-Barren auf 32.500 Kilogramm – der höchste Wert seit der zweiten Oktoberhälfte vergangenen Jahres. Am 28. Januar beginnt das chinesische Neujahr, zu dem die Chinesen Geld in Umschlägen verschenken und Gold kaufen.
Auf GoldPreis.de suchten in der vergangenen Woche besonders viele Nutzer nach Goldbarren, insbesondere in der Stückelung 100 Gramm. Zu den gefragtesten Produkten gehörten außerdem die Goldmünzen Krügerrand, Maple Leaf sowie der Wiener Philharmoniker.
In dieser Woche stehen u. a. am Donnerstag und Freitag mehrere Reden von Fed-Mitgliedern an, die derzeit im Offenmarktausschuss der US-Notenbank stimmberechtigt sind. Am Donnerstag treten Philadelphia-Fed-Präsident Patrick T. Harker sowie Chicago-Fed-Präsident Charles Evans bei verschiedenen Veranstaltungen auf. Am Freitag spricht Fed-Chefin Janet Yellen bei einem Town-Hall-Meeting in Washington.




