(openPR) Der Immobilienmarkt wird wohl erstmals die 200-Milliarden-Marke erreichen. Gerade in den Trendstädten sind hohe Preissteigerungen zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr haben Häuser, Wohnungen und Grundstücke im Wert von insgesamt 200 bis 210 Milliarden Euro den Besitzer gewechselt. Dies geht aus den Schätzungen der amtlichen Gutachterausschüsse hervor. Die Gutachterausschüsse erfassen alle Kaufverträge und erheben seit 2007 bundesweite Zahlen. Seit dem Jahr 2010 steigt das Wachstum linear. Im Jahr 2015 haben die Preise dann nochmals einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Stefan Back, ein erfahrener Immobilienkaufmann aus dem unterfränkischen Kitzingen, kennt die Ursachen: „Die historisch niedrigen Zinsen und die Zuwanderung sind mit dafür verantwortlich.“ Einen neuen Rekordwert gab es auch für die Bundesländer: Die Einnahmen der Grunderwerbsteuer sind im Jahr 2015 auf 11,2 Milliarden Euro gestiegen. Back sieht jedoch die Immobilie weiterhin als solide Kapitalanlage und rät: „Beim Kauf von Anlageobjekten ist jetzt noch mehr Gespür bei der Standortwahl gefragt um spätere Verluste beim Wiederverkauf zu vermeiden.“ Denn wenn aufgrund steigender Zinsen die Preise wieder sinken, kann es zu einem Wertverlust kommen. Trotz der Steigerung sieht der Experten die Gefahr einer Immobilienblase nicht gegeben.













