(openPR) Frühkindliche Reflexe werden von der Natur angelegt und ermöglichen Säuglingen und Babys das Überleben. Frühkindliche Reflexe sind von der Natur gegeben, zu bestimmten Zeiten zu kommen und zu bestimmten Zeiten integriert und durch „erwachsene“ Reflexe ersetzt zu sein.
Passiert dieser Vorgang so aber nicht, und bleiben die Reflexe auch in „Restbeständen“ übrig, beeinflussen sie nachteilig jede weitere Entwicklung.
Frühkindliche Reflexe kommen zu festgelegten Zeiten, sollen zu festgelegten Zeiten integriert und durch weitere Reflexe abgelöst sein. Darüber hinaus zeigt jeder frühkindlicher Reflex eine bestimmte Reaktion, die nicht veränderbar ist.
Frühkindliche Reflexe ermöglichen Säuglingen und Babys zu überleben, Muskulatur und Gleichgewicht zu trainieren und mit der Umwelt in Kontakt zu treten. Diese frühkindlichen Reflexe sind somit überlebenswichtig. Da Reflexe aber immer unwillkürlich ablaufen und nicht willentlich kontrolliert werden können, haben diese Reflexe „immer Vorrang“ vor willentlichen Handlungen.
Damit frühkindliche Reflexe integriert werden können und abgebaut werden können, ist es notwendig, sie immer wieder auszulösen, zu bestimmten Zeiten auszulösen und entsprechende Umweltreize zur Verfügung zu stellen.
Passiert es nun, dass ein frühkindlicher Reflex vollständig oder in Teilen erhalten bleibt, wird er alle weiteren Entwicklungsschritte behindern und zu unterschiedlichen Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen führen. In der Folge kommt es zu Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen, Lern – und Verhaltensauffälligkeiten und auch körperlichen Erscheinungsformen.
Der MORO – Reflex, beispielsweise ist der Schreckreflex und sollte bis zum 4 LM integriert und abgelöst sein. Ist dies nicht der Fall, kommt es z. B zu
- Konzentrationsschwäche
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Zahlen, Buchstaben werden vertauscht
- Langsames Lesen
- Finger werden zur Hilfe genommen
- Schnelle Müdigkeit bei lesen und schreiben
- Unfähigkeit, Gelesenes wieder zu geben
- Krakelige Schrift
- Schrift wechselt die Richtungen
- Gleichgewichtsschwierigkeiten
- Hyperaktivität
- Impulsivität
- Stimmungsschwankungen
- Emotionale und soziale Unreife
All diese Auffälligkeiten können nun ebenso mit ADHS oder/und Legasthenie in Verbindung gebracht werden. Eine ganzheitliche Therapie und Behandlung bei ADHS, Legasthenie und Schul – Lernschwierigkeiten aller Art ist somit das A und O.
Werden diese „noch vorhanden Reflexteile“ aus frühkindlichen Zeiten nicht „nachtrainiert“ und bekommen so die Chance, sich entsprechend zu integrieren, kann auch ein z. B reines Schreibtraining bei Legasthenie u. U keine wirkliche Abhilfe schaffen. Reflexe können auf einfache und spielerische Weise nachtrainiert und integriert werden und oftmals sind bereits nach wenigen Wochen enorme Fortschritte erkennbar.
Die Kinder/Jugendlichen bekommen hierdurch ein neues Selbstvertrauen, sie merken, dass sie doch können, die Konzentration kann gesteigert werden und auch die Unruhe, die oftmals, ausgelöst durch die vielen Kompensationsstrategien, wird weniger und lässt merklich nach.
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