(openPR) Comedians erstmals bei Winter-Freisprechungen dabei
Festlich, aber doch nicht zu steif: So sollte eine Freisprechungsfeier im Handwerk sein. Nicht zu trocken, nicht zu lang, dafür aber mit Witz und gerne „‘was für’s Auge“. Die Organisatoren der Winter-Freisprechungen hatten im Vorfeld keine leichte Aufgabe, all diese Ansprüche zu erfüllen. Denn alle paar Jahre sollte eine Veranstaltung „modernisiert“ werden. „Und man kann sagen: Experiment gelungen“, freute sich Hauptgeschäftsführer Detlef Schönberger nach den drei Events im Februar. Mit dem
„Obel“ (als Hammer „Eigengewächs“) und „Bademeister Schaluppke“ standen in Unna, Soest und Hamm zwei Könner auf den Brettern, die das Publikum zum Lachen brachten – und die sich auf ihre Zuhörer einzustellen wussten: O-Ton Schaluppke: „Ich bin ja auch Meister, da kann ich mitreden!“ Ob am Beckenrand der Gesellschaft oder mittendrin im Handwerker-Alltag: Auch „der Obel“ nahm kein Blatt vor den Mund und wusste (aus eigener Erfahrung) mit den zehn besten Handwerker-Sprüchen zu unterhalten.
Die offiziellen Grußworte und Festreden bestritten Uwe Ringelsiep (Geschäftsführer des Jobcenters Unna), Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (Gemeinde Wickede) und Hamms Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, die die Wichtigkeit des Berufsnachwuchses gerade im Handwerk und gerade in der ländlichen Region betonten. Die prüfungsbesten jungen Gesellen sind die Anlagenmechaniker Daniel Winkelsett (Ausbildungsbetrieb Bad Heizung Eckel Scholz GmbH, Kamen) sowie Sergej Friesen (Fa. Peer Schreiner, Hamm) und Stuckateur Konstantin Steimann (Weber Stuck- und Putz GmbH, Soest); sie erhielten jeweils einen Ausbildungs-Gutschein der Handwerkskammer Dortmund im Wert von 500€.
Fakten zur Winter-Freisprechung 2016
* 3 Veranstaltungen in Unna, Soest und Hamm
* mit zusammen rund 1.400 TeilnehmerInnen und Gästen
* insgesamt 427 freigesprochene Gesellinnen und Gesellen, FachverkäuferInnen und Bürokaufleute
* 43 Prüfungsbeste, die in theoretischem und praktischem Prüfungsteil mit „gut“ oder „sehr gut“ abgeschlossen haben
* 20 Handwerksberufe waren beteiligt











