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WVIS-Geschäftsführer Maaß: Industrie 4.0 fordert hohe Trennschärfe bei der Definition von Industrieservices

11.03.201614:01 UhrVereine & Verbände
Bild: WVIS-Geschäftsführer Maaß: Industrie 4.0 fordert hohe Trennschärfe bei der Definition von Industrieservices
Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer WVIS - Wirtschaftsverband für Industrieservice e.V.
Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer WVIS - Wirtschaftsverband für Industrieservice e.V.

(openPR) - Trennschärfe zwischen Industrieservice und Services für die Industrie unzureichend
- Industrieservice bietet hochqualifizierte Tätigkeiten
- Industrie 4.0 erfordert Vielzahl dieser Arbeitskräfte
- Verbände, Gewerkschaften und Politik müssen einheitlich kommunizieren




Düsseldorf – Wenn Politiker, Gewerkschaften und sogar Industrieverbände von Dienstleistung für die Industrie reden, ist die Welt einfach: Call Center, Versicherungen, Industrieservices – alles industrienahe Dienstleister. Schnell geschossen. Satt verfehlt. Denn gerade Industrieservices zeichnen sich durch hoch ausdifferenzierte und in vielen Fällen entsprechend hoch qualifizierte Tätigkeiten aus, die mit Blick auf Industrie 4.0 und damit die Zukunftsfähigkeit Deutschlands noch wesentlicher werden.

„Von klassischen Tätigkeiten wie Instandhaltung, Montage, Gerüstbau und Isolierung bis zu komplexen Betriebsführungsmodellen sind gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter im Industrieservice unerlässlich“, erläutert Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands für Industrieservice e.V., WVIS, die Arbeitssituation im Kontext echter Industrieservices.

Diese hohe Qualifizierung vieler Mitarbeiter differenziert Industrieservice klar von anderen Dienstleistungsbereichen, die ebenfalls für die Industrie tätig sind. Eine pauschalierende Diskussion, die konstant Äpfel mit Birnen vergleicht, handelt in Wirklichkeit mit Zitronen. „Daher ist Trennschärfe zwischen den Branchen zwingend notwendig“, fordert Maaß. Anderenfalls verliere die Boom-Branche Industrieservice sehr viel von ihrem Schwung. Und mit ihr der Standort Deutschland. Denn:

„Die Industrieunternehmen rechnen im Kontext von Industrie 4.0 mit einem Mehrbedarf an Industrieservices. Dies ist mit einer Vielzahl von neuen Arbeitsplätzen und anspruchsvollen Berufsbildern verbunden“, fasst Maaß aktuelle Marktanalysen und Studien zusammen. Um auf diese Marktanforderungen reagieren zu können, benötigen Industrieunternehmen genau die Flexibilität, die ihnen die zusätzlichen Fachkräfte der Industrieservice-Anbieter garantieren. Die existierenden Rahmenbedingungen für Werksverträge und Zeitarbeit sichern diese Flexibilität der Industrie, ohne Risiken auf die Mitarbeiter abzuwälzen. „Zusätzliche Regelungen werden die positiven Entwicklung behindern und industrielle Flexibilität einschränken“, prognostiziert Maaß.

Um den Vorsprung des Industriestandorts Deutschland über das 21. Jahrhundert zu tragen, ist entsprechend ausgebildetes und leistungsfähiges Personal wesentlich. „Daher schadet eine Diskussion, die pauschal alle Arbeitsverhältnisse in Leiharbeit diskreditiert, vor allem Deutschlands Zukunftsfähigkeit“, unterstreicht Maaß und fordert noch einmal explizit: „Wir benötigen eine hohe Trennschärfe zwischen den Branchen – in den Verbänden und Gewerkschaften ebenso wie in der Politik!“

Damit diese neue Trennschärfe zügig Realität wird, will Maaß jetzt das Gespräch mit den beteiligten Gruppen suchen und sich dafür engagieren, die zukünftige Diskussion mit mehr Weitsicht zu führen und den strukturellen und kulturellen Wandel in der Wertschöpfungskette der Industrie konstruktiv zu begleiten. Zum Wohl des Standorts Deutschland.

(Fließtext. 347 Wörter / 2923 Zeichen inkl. Leerzeichen)

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